Chronische Gelenkerkrankungen frühzeitig erkennen

Mach jetzt den Arthrose-Check bei Deinem Vierbeiner!

Rund jeder fünfte Hund entwickelt im Laufe seines Lebens eine Arthrose – damit zählt die chronische Gelenkerkrankung zu den häufigsten altersbedingten Erkrankungen unserer Vierbeiner. Aber Achtung! Die unwiderrufliche Zerstörung des Gelenkknorpels verläuft in einem schleichenden Prozess, der bereits in jungen Jahren beginnen kann. Damit ist die Arthrose ein Krankheitsbild, mit dem sich jeder Hundebesitzer auseinandersetzen sollte – insbesondere, weil eine möglichst frühe Diagnose und Behandlung entscheidend sind, um das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten oder zumindest zu verlangsamen. Folgender Arthrose-Check kann Dir dabei helfen, erste Anzeichen einer Arthrose bei Deinem Hund zu erkennen.

Als Arthrose werden degenerative Veränderungen des Gelenkknorpels bezeichnet, die beim Hund besonders häufig die Kniegelenke, Hüftgelenke und Ellenbogen betreffen. Da eine Arthrose oft als altersbedingte Abnutzungserscheinung auftritt, gilt sie als typische Erkrankung betagter Hunde. Was viele nicht wissen: Auch ein akutes Trauma wie eine Zerrung, Prellung oder Stauchung eines Gelenks, ein Bänderriss oder eine Verletzung der Menisken kann sich zu einer chronischen Gelenkerkrankung entwickeln – schon in jungen Jahren! Denn heilt eine solche Verletzung nicht vollständig und komplikationsfrei aus, kann eine dadurch bedingte Entzündung am Gelenk dauerhafte Schäden verursachen. Folglich solltest Du bei einer akuten Verletzung im Bereich der Gelenke unbedingt einen Tierarzt zu Rate ziehen – selbst dann, wenn die Verletzung zunächst harmlos erscheint.
Als weitere mögliche Ursachen einer Arthrose kommen zudem Gelenkfehlstellungen sowie eine zu starke, zu frühe oder falsche Belastung des Gelenks in Frage, die eine übermäßige Abnutzung des Gelenkknorpels nach sich ziehen können.

Arthrose – das passiert im Gelenk

Bei einer Arthrose kommt es zu einer entzündlichen Veränderung des Gelenks, die eine unwiderrufliche Zerstörung des Knorpelgewebes zur Folge hat. Im weiteren Verlauf weitet sich die Erkrankung dann auf das gesamte „Organ“ Gelenk mit allen seinen Bestandteilen aus: Die unter dem Knorpel liegenden Knochenenden sowie die Gelenkkapsel, Sehnen, Bänder und Muskeln werden in Mitleidenschaft gezogen. Kein Wunder also, dass dieser Prozess mit zunehmenden Schmerzen verbunden ist. In der Folge kommt es zu einer erheblichen Einschränkung der Beweglichkeit bis hin zur chronischen Lahmheit, die Deinen Vierbeiner in seiner Lebensqualität erheblich behindern kann. Um Schmerzen bei der Bewegung zu vermeiden, nimmt der Hund außerdem eine Schonhaltung ein – zwar wird dabei das erkrankte Gelenk entlastet, gleichzeitig aber andere Teile des Bewegungsapparates fehl- bzw. überbelastet, was wiederum auch hier die Gefahr von Gelenkerkrankungen erhöht.

Mach den Arthrose-Check bei Deinem Hund

Damit erklärt sich auch, wieso eine möglichst frühe Diagnose der Arthrose maßgeblich ist für das Wohl Deines Vierbeiners: Je früher die Erkrankung diagnostiziert und behandelt wird, desto höher ist die Chance, deren Fortschreiten zu verhindern oder zumindest zu verzögern. Das Problem: Deutlich erkennbare Symptome wie Lahmheit, dauerhafte Schmerzen oder Schwellungen im Bereich der Gelenke zeigen sich meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung. Umso wichtiger ist, dass Du das Verhalten Deines Hundes genau im Blick behältst: Wenn ihm alltägliche Bewegungen wie Strecken, Wälzen, Kratzen, Treppen steigen oder Spielen zunehmend schwerer fallen oder er diese meidet, solltest Du den Tierarzt aufsuchen, um die Ursache abklären zu lassen. Dies gilt auch dann, wenn sich die Bewegung des Hundes in den unterschiedlichen Gangarten oder die Haltung im Stand verändert.

Der folgende Arthrose-Check kann Dir dabei helfen, auf mögliche Verhaltensänderungen Deines Vierbeiners aufmerksam zu werden. Gleichzeitig bildet er eine gute Grundlage für den Termin beim Tierarzt.

Erste Warnsignale? Ab zum Tierarzt!

Besteht der Verdacht auf eine Arthrose, so wird der Tierarzt zunächst eine sogenannte Adspektion des Hundes durchführen. Im Rahmen dieser gründlichen Begutachtung beurteilt er die Haltung des Hundes im Stand, beim Setzen und Aufstehen sowie seine Bewegungen im Schritt, Trab und ggf. beim Treppensteigen. Hierbei achtet der Tierarzt auch auf die Gelenkstellung, das Gewicht, die Bemuskelung und weitere für die Diagnose aufschlussreiche Faktoren. Darauf folgt die Palpation, also ein gründliches Abtasten des Hundes. Die betroffenen Gelenke und Muskeln werden dabei genauestens auf Anzeichen für Schmerzen, Schwellungen und Erwärmung untersucht. Falls nötig, kann der Tierarzt auch bildgebende Verfahren wie Röntgen oder Ultraschall einsetzen, um eine Verdachtsdiagnose zu bestätigen und das Ausmaß der Arthrose festzustellen.

Diagnose Arthrose – was nun?

Wenn der Tierarzt eine Arthrose bei Deinem Hund feststellt, sollte unverzüglich mit einer geeigneten Therapie begonnen werden. Degenerative Gelenkerkrankungen sind bislang nicht heilbar, daher sollte das Ziel der Therapie sein, die Lebensqualität Deines Vierbeiners möglichst lange zu erhalten. Die Behandlung muss allerdings hohen Anforderungen gerecht werden, da sie in der Regel für den Rest des Lebens notwendig ist. Sie soll Schmerzen zuverlässig lindern, gleichzeitig den Verlauf der Erkrankung aufhalten oder zumindest verlangsamen und zudem gut verträglich sein. Das biologische Tierarzneimittel Zeel ad us. vet. kann hier gute Dienste leisten: Es enthält verschiedene effektive Einzelsubstanzen wie etwa Arnika oder Beinwell, die über entzündungshemmende, schmerzstillende und knorpelschützende Eigenschaften verfügen. Während akuter Arthrose-Schübe, die häufig mit starken Schmerzen einhergehen, ist eine unterstützende Gabe von Traumeel ad us. vet. ratsam: Das Präparat enthält Inhaltsstoffe mit schmerzlindernden, entzündungshemmenden und abschwellenden Wirkungen und wird klassisch zur Behandlung akuter Traumata eingesetzt. Da die Einzelsubstanzen biologischer Tierarzneimittel gleichzeitig an verschiedenen Stellen im Körper wirken, gehen sie die Ursachen einer Erkrankung nachhaltig an. Darüber hinaus sind sie gut verträglich und problemlos mit anderen Arzneimitteln kombinierbar. Dein Tierarzt berät Dich gerne über die Möglichkeiten biologischer Tierarzneimittel.