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Das richtige Welpenfutter finden

Welpenfutter

Seinem kleinen Welpen möchte man den Start ins Leben immer so angenehm wie möglich machen. Doch worauf muss ich überhaupt achten? Und wieso ist es so wichtig das optimale Welpenfutter für seinen Junior zu finden? Wir haben ein paar Fakten und Tipps für euch zusammengestellt.

Für eine gesunde Entwicklung deines Welpen ist als erstes die Muttermilch von hoher Bedeutung. Die Mutter versorgt ihre Welpen in den ersten Lebenswochen mit ihrer Milch, die perfekt auf den Bedarf der Welpen abgestimmt ist. Nach und nach wird dann neben der Muttermilch langsam das Welpenfutter eingeführt. Kleine Welpen sind während ihres Wachstums zum erwachsenen Hund hin besonders anfällig für Mangelerscheinungen und Erkrankungen wie Erbrechen oder Durchfall, da sie noch einen sehr sensiblen Magen-Darm-Trakt haben. Das richtige Welpenfutter legt für die Welpen also den Grundstein für ihre Gesundheit und ein gesundes Wachstum. Natürlich auch für die Zeit als ausgewachsene Hunde.

Was sollte Welpenfutter enthalten?

Da die jungen Welpen innerhalb der ersten vier Wochen wöchentlich ca. fünf Prozent ihres Körpergewichts zunehmen, benötigen sie eine besonders gesunde Ernährung. Hierfür eignet sich gesundes Welpenfutter, das viele Mineralstoffe, Vitamine, Proteine und eine Menge Energie enthält. Proteine decken den Aminosäurebedarf. Vitamine stärken das Immunsystem und fördern den gesunden Skelettaufbau. Diese wichtigen Nährstoffe sind also insgesamt entscheidend für das Wachstum der Welpen. Auch auf ein ausgewogenes Calcium-Phosphor-Verhältnis im Futter solltest du achten. Das ist für die Knochenentwicklung deines Hundes besonders wichtig. Stärke sollte hingegen in dem Hundefutter nur in ganz geringem Maße enthalten sein. Diese Bestandteile können zu Durchfall führen. Bei dem Welpenfutter kann es sich um Trockenfutter, aber auch Nassfutter handeln, welches am Anfang für die jungen Hunde mit Wasser verdünnt wird. Je älter die Welpen werden, umso weniger musst du das Futter verdünnen. Irgendwann kannst du das Trockenfutter oder Nassfutter dann pur füttern.

Welpenschutz

Fleisch sollte bei gesunden Hunden immer im Futter vorhanden sein, denn Hunde sind Allesfresser mit Vorliebe für Fleisch. Huhn eignet sich zum Beispiel gut, da es leicht verdaulich und mager ist. In Kombination mit Reis gilt es als wahrer Klassiker, um kranke Hunde wieder aufzupäppeln. Rind hat leider einen hohen Fettanteil, ist jedoch nahrhaft und liefert wichtige Kalorien. Bei Wild handelt es sich um sehr fettarmes Fleisch. Es ist gut verdaulich und hypoallergen. Das heißt es kann an Allergiker-Hunde verfüttert werden. Lammfleisch ist ebenfalls sehr bekömmlich und hat ein gutes Fleisch-Fett Verhältnis. Besonders eignen sich Stücke vom Rücken oder Filet.

Bei großen Hunderassen wie zum Beispiel der Deutschen Dogge solltest du darauf achten, dass dein Hund das hochwertige, energiereiche Welpenfutter nicht allzu lange erhält. Eine Überversorgung mit Energie kann zu einem zu schnellen Wachstum führen. Auch Fettzellen bilden sich vermehrt und das Risiko für Übergewicht beim erwachsenen Hund steigt. Die noch unreifen Knochen entwickeln sich dann mit zu geringer Dichte und Stabilität. So kann das erreichte Körpergewicht noch nicht genug gestützt werden. Als Folge kann es zu einer Hüftgelenks- oder Ellbogendysplasie kommen. Um dem entgegenzuwirken ist es sinnvoll, deinen Hund mehrmals am Tag mit kleineren Portionen zu füttern. Aber auch kleine Hunderassen wie der Dackel und mittelgroße Rassen wie der Australian Shepherd haben einen rasse- und altersabhängigen Bedarf an Mineralstoffen, den du beachten musst.

Welches Welpenfutter eignet sich für meinen Welpen?

Die Angebotsvielfalt für Welpenfutter ist enorm und kann einen Erstwelpenbesitzer auch schnell überfordern. Neben preiswerteren Marken aus dem Supermarkt gibt es viele Hersteller, die teurer sind und dem Hundehalter eine optimale Ernährung ihres Hundes versprechen. Oftmals haben die Futtersorten Bezeichnungen mit Begriffen wie „Puppy“ oder „Junior“. Daran erkennst du direkt, dass das Futter für Welpen und Junghunde geeignet ist. Um sich einen Überblick zu verschaffen, hilft ein Blick in Tests von Nass- und Trockenfutter für Welpen. So untersucht Öko-Test auch Welpenfuttersorten aus allen Preissparten.

Der Testsieger bei Öko-Test ist ein hochwertiges Trockenfutter, das speziell auf die Bedürfnisse von Welpen und Junghunden abgestimmt ist und für eine optimale Ernährung sorgt. Die Zusammensetzung des Trockenfutters orientiert sich an der Nahrung der Ur-Hunde-Welpen. Neben Fleisch und Fisch gehören auch Kräuter, Gemüse und Früchte dazu. Damit sind die jungen Hunde optimal versorgt und erhalten alle wichtigen Nährstoffe. So enthalten gut bewertete Futtersorten einen hohen Anteil an Fleisch, wie Entenfleisch. Außerdem sind Zusätze wie Kartoffeln, Anissamen, Heidelbeeren, Bockshornklee und Löwenzahn verarbeitet. So eignet sich Entenfleisch (Muskelfleisch) sehr gut für Welpen, da es reich an ungesättigten Fettsäuren und Vitaminen ist. Das macht das Futter gut verträglich. Ebenso besitzt es einen hohen Eisen-, Zink- und Kupferanteil. Mit einem solchen Futter gelingt deinem Welpen sicher ein guter Start ins Hundeleben.

Hundefutter als BelohnungNeben Trockenfuttersorten wurden auch Nassfutter getestet, die einen Fleischanteil aus Huhn oder Lamm haben. Wenn in den Futtersorten Eierschalenpulver verarbeitet ist, bekommt der Welpe eine ausreichende Calciumversorgung. Zusätze, wie Blütenpollen und Seealgen ergänzen das Nassfutter mit Vitaminen, Mineralien und ungesättigten Fettsäuren. Je nach Hersteller ist spezielles Welpenfutter mit einem sehr geringen Anteil an Getreide (null bis sechs Prozent) versehen. So wird die Verdauung deines Juniors nicht belastet.

Worauf du konkret beim Welpenfutter für deinen Hund achten solltest

Zuerst einmal ist es egal, ob du deinen Welpen mit Nassfutter oder Welpen Trockenfutter fütterst. Wichtig sind die gesunden Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und so weiter. Getreide sollte das Hundefutter jedoch nicht beinhalten. Die Stärke belastet die Verdauung deines Lieblings zu sehr. Je nach Größe, Alter und Gewicht des kleinen Juniors solltest du mehrmals am Tag füttern und das Welpenfutter bei großen Rassen etwas eher absetzen. So vermeidest du ein zu schnelles Wachsen deines Junghunds und das Risiko von späteren Gelenkproblemen. Lass dich von erfahrenen Personen beraten und stimme das Futter genau ab, egal ob du eine kleine Rasse oder einen großen Hund hast. Auch kleine Hunde sollten niemals Übergewicht haben, da ihre Knochen und Gelenke weniger belastet werden können, als bei großen, stabil gebauten Hunden.

Hundeplätzchen selber backen

Hundekekse backen

Jetzt zu Weihnachten backen wir wieder für unsere Liebsten die leckersten Plätzchen. Meist steht der Hund mit sehnsüchtigem Blick in der Küche neben uns und würde am liebsten vom Teller naschen. Viele Lebensmittel mit denen wir unsere Leckereien backen, sind für Hunde nicht verträglich oder sogar giftig.

Deshalb haben wir für euch ein paar Rezepte zusammengestellt, mit denen ihr extra für eure Hunde tolle Plätzchen machen könnt.

Das solltest du beachten:
Jeder entscheidet selbst wie er seinen Hund füttert und was im Napf landet. Deswegen kann man bei der Zutatenauswahl genau auf die Bedürfnisse und vor allem auf den Geschmack des Hundes eingehen. Ein weiterer Vorteil ist, dass man die Inhaltsstoffe selber bestimmt. Das bietet die Möglichkeit gegebenenfalls auf Allergien und Unverträglichkeiten zu verzichten oder zu ersetzen.

Mit den üblichen Haushaltsutensilien kann es dann auch schon losgehen.

Gouda – Parmesan Snacks

Zutaten:

  • 70 Gramm geriebener Gouda
  • 50 Gramm Parmesan
  • 3 Eier

Hierbei handelt es sich um ein sehr leichtes Rezept. Den Käse reiben und zusammen mit den Eiern in eine Rührschüssel geben. Die Zutaten müsst ihr solange pürieren bis der Teig eine cremige Konsistenz hat. Diesen Teig gießt ihr einfach über eine Backform und schaut, dass alles gleichmäßig auf die Vertiefungen verteilt ist. Ihr müsst mal schauen. Diese Backmatten gibt es auch mit tollen Hundeformen.
Den Backofen solltet ihr dann auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorgeheizt haben. Die Backmatte in den Ofen schieben und circa 25 Minuten backen. Danach aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Dann fallen die Gouda Parmesan- Snacks auch schon aus der Form. Wenn sie genügend abgekühlt sind kann auch euer Vierbeiner den ersten Snack probieren.

Leberwurst Plätzchen

 

Zutaten:

  • 80 Gramm Leberwurst
  • 80 Gramm Joghurt
  • 50 Gramm Hirseflocken
  • 30 Gramm gepuffter Amaranth
  • 1 Ei

Auch dieses Rezept ist schnell und einfach umzusetzen. Ihr müsst einfach alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und zu einem glatten Teig verrühren. Da wir jetzt schöne Plätzchen ausstechen wollen, sollte der Teig etwa die Konsistenz eines normalen Plätzchenteigs haben. Ist euer Teig zu flüssig, einfach noch etwas Amaranth oder Hirseflocken beigeben. Den Teig auf einer Backmatte ausrollen und mit den Förmchen ausstechen. Tolle Ausstechformen findet ihr hier:

Benötigst du noch eine Backmatte? Hier findest du eine für 18,95€.

Haltbarkeit

Ihr solltet die Leckerlies nach dem Backen gut trocknen. Sie dürfen nicht mehr feucht sein, wenn ihr sie verpackt. Ansonsten können sie schnell schimmeln. Am besten nach dem Backen auf dem Backblech trocknen lassen.

Lagerung

Bei der Lagerung eurer Hundeplätzchen solltet ihr die Entwicklung von Feuchtigkeit vermeiden. Wählt eine Dose, die luftdurchlässig ist. Vielleicht eine Plätzchendose mit Hundemotiv. Alternativ könnt ihr die Plätzchen auch in kleinen Stoffsäckchen lagern oder sie verschenken.

Wir finden diese Plätzchendose besonders schön. Es gibt sie schon für 10,95€.

Die richtige Winterpflege für den Hund

Winter mit Hund

Damit der Vierbeiner auch im Winter Freude am Spaziergang hat, sind einige Dinge zu beachten. Grundsätzlich kommt der Hund zwar besser mit Kälte und Schnee zurecht, als wir Menschen. Allerdings kann durch Salz, Schnee und Eis auch die Freude in der Winterlandschaft getrübt werden, wenn der Hund friert oder sich verletzt. Deswegen erhältst Du hier die wichtigsten Tipps zur Winterpflege für Dich und Deinen Hund!

Die richtige Fellpflege

In der Regel dauert der Fellwechsel bei Hunden bis zum Jahresende. Wenn Du die Unterwolle nicht regelmäßig ausbürstet, sterben die Haare nur langsam ab und die neuen Haare können nicht gut nachwachsen. Daraufhin friert der Hund schneller und es können Verfilzungen entstehen.

Pfotenpflege HundPfoten auf die Kälte vorbereiten

Die Hundepfoten werden am meisten in Mitleidenschaft gezogen, da sie Schnee, Eis und Streusalz ausgesetzt sind. Dadurch können kleine Risse und Verletzungen an den Pfotenballen entstehen. Deswegen gehört zur Winterpflege eines Hundes auch die Pflege der Pfoten. Achte daher auf eine passende Pfotenpflege, die die Ballen schützt und ausreichend pflegt.

Tipp: Es muss nicht unbedingt die teure Pfotenpflege vom Tierarzt sein. In Apotheken und Drogerien findest Du Salben mit Hirschtalg, die sonst zur menschlichen Fußpflege angewendet werden. Sie eignen sich aber auch hervorragend für Hundepfoten!

Bei Hunderassen mit längerem Fell zwischen den Pfoten können sich Eisklumpen bilden. Die behindern und schmerzen dem Vierbeiner während des Spazierengehens. Damit die Eisklumpen nicht hängen bleiben, solltest Du im Winter die Haare etwas stutzen!

Ausreichend Bewegung und sparsam mit “Sitz”

Auch wenn es nicht direkt zur Winterpflege gehört, ist die Bewegung enorm wichtig für des Wohlbefinden des Hundes. Im Allgemeinen solltest Du die Spaziergänge bei kaltem Wetter nicht reduzieren. Wichtig ist aber, dass der Hund in Bewegung bleibt und nicht zu lange in der Kälte liegt. Besonders Hunderassen mit wenig Unterwolle oder sehr kurzem Fell, wie ein Magyar Vizsla oder ein Podenco, frieren besonders schnell. Außerdem solltet ihr bei nassen und kalten Witterungen auf häufiges Hinsetzen verzichten. Viel zu schnell kann der Hund dadurch eine Blasenentzündung bekommen!

Zu viel Schnee verursacht Bauchschmerzen

Einige Hunde sind so begeistert vom Schnee, dass sie ihn wahrhaftig “zum Fressen gern haben”. Jedoch ist beim Schnee fressen Vorsicht geboten: die niedrige Temperatur und Schadstoffe, wie Streusalz, können zu Erbrechen oder Entzündungen des Verdauungstraktes führen.

Nach dem Spaziergang

  • auf ein Vollbad verzichten! Der Hund kühlt zu schnell aus. Besser: mit einem Handtuch trocken rubbeln
  • Eisklumpen und Streusalz an den Pfoten mit lauwarmen Wasser abspülen
  • Pfotenpflege nach dem Spaziergang auftragen
  • zum Aufwärmen einen warmen Platz, an der Heizung oder am Kamin, anbieten

Ganz wichtig: Zittert Dein Hund beim Spaziergang? Das ist ein klares Zeichen, dass Deinem Vierbeiner zu kalt ist und ein Hundemantel für Euch genau das Richtige ist! Auch wenn sich an den Mänteln und Decken manche Geister scheiden, steht der Vorteil für den Hund im Vordergrund.

DIY – Schnüffelteppich einfach selber machen

Schnüffelteppich

Bist du auf der Suche einer tollen Beschäftigung, die deinem Hund viel Spaß bereitet? Du möchtest ihm mit einem in liebevoller Handarbeit selbst gebastelten Teppich zum Stöbern und Schnüffeln eine Freude bereiten?

Kein Problem – hier erfährst du von uns, wie du einen Activity Schnüffelteppich ganz einfach selber machen kannst! Egal, ob für junge oder alte Hunde, der Schnüffelteppich bereitet jedem Hund viel Spaß!

Wozu ist ein Hunde Schnüffelteppich überhaupt gut?

Die Nase der Hunde enthält ungefähr 200 Millionen Geruchszellen. Somit ist sie 40 mal effektiver als unsere. Da ist es nicht verwunderlich, dass Hunde ihre Umgebung größtenteils mit der Nase wahrnehmen. Sie werden oft als Suchhunde eingesetzt oder können sogar eine Unterzuckerung bei Diabetikern feststellen.

Um das Riechorgan und die Konzentration des Hundes zu fördern, ist ein Schnüffelteppich perfekt geeignet. In diesem Teppich kannst du Leckerlis oder Futter verstecken und dein Hund begibt sich auf die Suche nach den Leckerlis. Diese zu finden, ist natürlich in dem dichten Geknote aus Fleecedecken alles andere als einfach. Er muss seine Nase wirklich anstrengen, um schnell an die Leckereien zu kommen. Diese Art von Spielzeug bietet dem Hund eine ideale, geistige Auslastung.

Jetzt geht’s aber wirklich los – die Anleitung für den Schnüffelteppich

Du benötigst für einen Schnüffelteppich Folgendes:

  • 2 Fleecedecken (Du kannst zwei verschiedene Fleecedecken mit unterschiedlicher Farbe wählen, ist nur eine Frage der Optik am Ende). Wir haben uns zum Beispiel für grün und orange entschieden.

Wir haben für dich günstige Fleecedecken für nur 3,99 € in verschiedenen Farben herausgesucht.

  • 1 Spülbeckenmatte (Material Kunststoff)

Diese Spülbeckenmatte kostet 5,34 € und ist die perfekte Unterlage für den Schnüffelteppich.

  • 1 Schere

Wir haben ein tolles Scherenset für nur 6,09 € gefunden.

  • 1 Lineal

Dieses Lineal von Brunnen ist 30 Zentimeter lang und kostet nur 3,00 €.

  • ca. 2 Stunden Zeit, wenn du alleine bastelst

Und so funktioniert´s:

1. Schneide die Fleecedecken mit einer Schere in etwa 4-5 Zentimeter breite Streifen. Diese sollen am Ende ca. 25 Zentimeter lang sein. Wir haben dazu einfach das Lineal angelegt und die Breite gemessen. Tipp: Am einfachsten ist es, wenn du beide Decken glatt übereinander legst. Dann kannst du sie mit einem Mal schneiden. Wir haben die Streifen zuerst 50 Zentimeter lang gemacht, sodass wir sie dann einfach in der Mitte durchschneiden konnten.

2. Wenn du die Fleecedecken komplett auf die Größe von 5 x 25 Zentimetern zugeschnitten hast, kann endlich mit dem Knoten begonnen werden. Ein einfacher Knoten reicht. Wichtig ist, dass du die einzelnen Streifen so eng wie möglich knotest. Ansonsten entstehen Lücken in dem Teppich, durch die die Leckerlis später hindurch fallen können.

3. Nachdem du alle Streifen verknotet und keine Lücken mehr in der Unterlage (Spülbeckenmatte) hast, ist der Schnüffelteppich fertig.

4. Jetzt kannst du den Schnüffelteppich mit den Leckerlis bestücken und dein Vierbeiner kann das neue Hundespielzeug testen.

In unserem Video zeigen wir dir eine anschauliche und ganz genaue Anleitung wie der Schnüffelteppich gebastelt und zum Lieblings-Spielzeug von deinem Hund wird. Natürlich durften unsere Bürohunde Penny und Kolja den Schnüffelteppich als erstes testen. Seht selbst wie begeistert sie von dieser tollen Beschäftigung sind!

Erfahrungsberichte PetPocket Denkspielzeug

Unsere Produkttester haben mit ihren Hunden das Intelligenzspielzeug „Daisy“ von PetPocket getestet! Hier findest du jetzt alle Erfahrungsberichte zu diesem Spielzeug, das Hunde intellektuell fordert. Unsere Testerinnen haben je ein Intelligenzspielzeug getestet. Das Intelligenzspielzeug ist sowohl für große als auch für kleine Hunde geeignet. 

Suchst du auch ein Spielzeug, dass deinen Hund intellektuell fordert? Das Intelligenzspielzeug „Daisy“ von PetPocket ist für alle Hundegrößen geeignet und bietet die passende Beschäftigung für Hunde. 

Hier findest du die vollständigen Feedbacks zu dem Intelligenzspielzeug „Daisy“:

Wir durften das Denkspiel „Daisy“ von Pet-Pocket testen und sind positiv überrascht.

Das Spielzeug hat auf der Vorder- und Rückseite je 4 Fächer, in welche man Leckerlis verstecken kann. Diese werden anhand von Klettverschlüssen geschlossen, was mich zunächst skeptisch gemacht hat, da diese relativ schwer wieder zu öffnen sind.

Anhand dieser Klettverschlüsse kann der Schwierigkeitsgrad allerdings auch super angepasst werden.

Wir starteten also, indem ich die Klettverschlüsse nur sehr leicht angedrückt habe, damit sie sich auch leicht wieder öffnen lassen.

Max (Mischling, 15kg) hat das Prinzip zu meinem erstaunen total schnell verstanden, so dass wir den Schwierigkeitsgrad zügig erhöhen konnten. Die Größe des Spielzeugs ist perfekt für ihn, da er es bequem festhalten kann und so die Klettverschlüsse leicht öffnen kann. Er findet das Spiel super und könnte sich ewig damit beschäftigen.

Aiko (Berner Sennenhund, 45kg) hat etwas länger gebraucht, um das Spiel zu verstehen. Allerdings ist es für ihn aufgrund seiner Größe auch nicht so einfach wie für Max, da er es mit seinen großen Pfoten kaum gehalten bekommt. Weiterhin hat er natürlich auch einen viel größeren Kiefer als Max, was ihm das öffnen der Klettverschlüsse zusätzlich noch erschwert.  Bei ihm drücke ich die Klettverschlüsse also auch heute noch nicht so fest an, damit er eine Chance hat diese zu öffnen. Und siehe da, Aiko hat so auch viel Freude an dem Spielzeug.

Wir sind sehr zufrieden mit der Box „Daisy“ und empfehlen es daher auf jeden Fall weiter.

Bei unserem nächsten Urlaub wird uns „Daisy“ definitiv begleiten. Da das Spiel klein und super flach ist, ist dafür in jedem Koffer noch ein Plätzchen frei. Ein ganz großer Pluspunkt meiner Meinung nach, da das meiste Intelligenzspielzeug im Handel viel zu groß ist, um es mit in den Urlaub zu nehmen.

Qualitativ sieht das Spielzeug hochwertig verarbeitet aus. Inzwischen hat es allerdings ein paar Gebrauchsspuren in Form von winzigen Löchern, welche durch Aikos etwas grobere Herangehensweise entstanden sind. Diese haben allerdings keinerlei Beeinträchtigung was das Spiel angeht und sind lediglich ein optischer Faktor. Aiko bekommt sonst innerhalb kürzester Zeit jedes Spielzeug kaputt und da die Box „Daisy“ immer noch ganz ist, spricht das denke ich für sich und ist auf jeden Fall ein weiterer Pluspunkt.

Liebe Grüße
Nicole mit Aiko und Max

Wir durften das PetPocket ausgiebig testen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich am Anfang dachte, dass mein Hund auf gut Deutsch gesagt „zu blöd“ dafür ist. Als das PetPocket ankam wollte ich es natürlich sofort voller Freude dem Hund schmackhaft machen, also füllte ich es mit den Lieblingsleckerlis. Aber die Maus hat einfach nicht begriffen wie es funktioniert. Naja ich habe mir erstmal nichts dabei gedacht und es erstmal so hingenommen. Tage vergingen und die Leckerlis steckten immer noch da wo ich sie reingesteckt habe. Jeden Tag aufs neue versucht es dem Hund interessant zu machen. Nach ca. 1 Woche war ich auf der Terrasse und schaute zum Hund. Ein Wunder ist geschehen. Der Hund hat es verstanden. Ab dem Tag war der Hund verrückt nach dem PetPocket der nun sogar vom Hund genommen wird OHNE Leckerlis. Ich persönlich bin ziemlich begeistern vom PetPocket. Die Verarbeitung ist grandios! Es wird so viel reingebissen, drauf rumgekratzt… doch der PetPocket sieht aus wie neu. Es gibt nur eine klitzekleine Kleinigkeit die ich zu bemängeln hätte, und zwar ist der Klettverschluss anfangs ziemlich schwer zu öffnen, doch dies ist jetzt wirklich meckern auf ganz hohen Niveau!

Es werden definitiv weitere Modelle des PetPocket bei uns einziehen

Lieben Gruß
Jessica & Lilly

Wir durften das PetPocket jetzt einige Wochen testen und uns von der Qualität überzeugen. Das Spielzeug ist super verarbeitet und hält auch bei starker Beanspruchung.

Die Hunde meiner Eltern durften auch testen. Mit Begleitung war es für beide ein toller Zeitvertreib.

Für kleine Hunde ist es perfekt geeignet für kleine und große Spieleinheiten.

Für unseren großen Luke (Bernersenne Border Colli Mix) ist es leider ein bisschen zu klein um richtig damit zu spielen.

 

Viele Grüße

Anne & Luke

Wir freuen uns, dass unsere Testerinnen so positiv über das Intelligenzspielzeug „Daisy“ von PetPocket berichten.

Möchtest du auch ein Intelligenzspielzeug testen? Hier findest du weitere Produkte von PetPocket:

Arthrose beim Hund

Arthrose beim Hund

Lebensqualität erhalten – trotz chronischer Erkrankung

Beweglichkeit ist für Hunde ein essenzieller Baustein der Lebensqualität. Umso schlimmer ist es, dass rund ein Fünftel aller Vierbeiner im Laufe ihres Lebens eine chronische Gelenkerkrankung entwickeln, die teils starke Schmerzen verursachen und in der Folge die Mobilität erheblich einschränken kann. Da sich die sogenannte Arthrose beim Hund schleichend entwickelt, bleibt sie gerade zu Beginn oftmals unbemerkt. Deshalb ist es für Euch als Hundehalter wichtig, auf erste Anzeichen zu achten und diese ernst zu nehmen: Je früher Diagnose und Behandlungsbeginn der Arthrose beim Hund erfolgen, desto höher sind die Chancen, den Krankheitsverlauf mit einer entsprechenden Therapie aufzuhalten oder zumindest zu verzögern – und damit die Lebensqualität eures Hundes möglichst lange zu erhalten.

Arthrose zählt zu den häufigsten Erkrankungen beim Hund und zeichnet sich durch eine sukzessive und unwiderrufliche Zerstörung des Gelenkknorpels aus. Im Verlauf der Erkrankung kann es immer wieder auch zu entzündlichen Veränderungen des betroffenen Gelenks kommen und damit zu einer akuten Verschlechterung. Die entzündlichen Veränderungen sind jedoch nicht nur auf das Knorpelgewebe beschränkt, sondern betreffen auch die umliegenden Strukturen wie Knochen, die Gelenkkapsel, Sehnen, Bänder und in Folge auch die Umliegenden Muskeln.

Dies verursacht vor allem bei Bewegung starke Schmerzen, weshalb die Vierbeiner dann oftmals eine Schonhaltung einnehmen, um das betroffene Bein zu entlasten. Dies ist umso schlimmer, da ein Knorpel nur bei Bewegung optimal von der umliegenden Gelenkflüssigkeit versorgt wird. Die Schonung kann also zu einer Mangelversorgung des ohnehin bereits geschädigten Knorpels führen. Darüber hinaus kann es zu Fehlbelastungen anderer Bereiche des Bewegungsapparates kommen, wenn beispielsweise ein Bein geschont wird.

Nicht nur Hunde-Senioren sind gefährdet

Arthrose beim Hund tritt häufig als altersbedingte Abnutzungserscheinung auf, kann aber auch in einem jungen Alter entstehen: Überlastungen oder nicht ausgeheilte akute Traumata des Bewegungsapparates wie Prellungen oder Stauchungen, die z.B. beim Sport oder beim Spielen auf der Wiese entstehen können, können die Entstehung einer Arthrose zur Folge haben. Als mögliche Ursache für eine Arthrose beim Hund kommen außerdem angeborene oder erworbene Fehlstellungen der Gelenke in Frage, die eine übermäßige Abnutzung des gesamten „Organs Gelenks“ nach sich ziehen.

Arthrose beim Hund: Auf erste Symptome achten!

Eine möglichst frühzeitige Diagnose der Arthrose beim Hund ist wichtig, um mit einer entsprechenden Therapie den Gelenkknorpel und damit die Lebensqualität möglichst lange zu erhalten. Das Problem: Da die chronische Erkrankung schleichend verläuft, wird der Beginn des Prozesses vom Hundehalter häufig nicht bemerkt. Deshalb solltet Ihr auf erste Anzeichen der Erkrankung genau achten, insbesondere dann, wenn Euer Vierbeiner bereits etwas betagter ist.

Diese Symptome können auf eine Arthrose beim Hund hinweisen

  • Weniger Freude an Bewegung
  • Vermeiden von Stufen bzw. Treppen
  • Probleme beim Aufstehen oder Ablegen
  • Bewegungseinschränkungen bei der Vorwärtsbewegung (z.B. Lahmheit, Humpeln)
  • Veränderungen der Haltung im Stand und bei Idiomotion (Bewegung ohne Ortswechsel) wie Kratzen, Harn- und Kotabsatz und bei der Fellpflege

Auch Arthrose Checks, z.B. unter www.vetepedia.de, können Tierbesitzern helfen, die Gesundheit ihres Hundes besser einzuschätzen.

Frühe Diagnose und Behandlung sind essenziell

Wenn Ihr bei Eurem Hund Bewegungsauffälligkeiten wahrnehmt, solltet Ihr möglichst rasch einen Tierarzt konsultieren. Diesem stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung, um das Vorliegen einer Arthrose beim Hund abzuklären. Durch Abtasten der Gelenke und Gliedmaßen lassen sich Schwellungen, Erwärmung, Schmerzhaftigkeit aber auch neurologische Auffälligkeiten wie bspw. ein herabgesetzter Reflex feststellen. Auch bildgebende Verfahren wie Röntgen oder Ultraschall können dem Tierarzt bei der Diagnosestellung und der Auswahl geeigneter Therapiemaßnahmen helfen.

Da es sich bei der Arthrose-Behandlung um eine Langzeit-Therapie handelt, die in der Regel lebenslang benötigt wird, muss diese hohe Anforderungen erfüllen: Einerseits soll die Behandlung den Krankheitsverlauf verlangsamen und Schmerzen zuverlässig lindern – andererseits sollte sie gut verträglich und einfach in der Anwendung sein. Darüber hinaus sollte die Arthrose-Therapie beim Hund möglichst keine Nebenwirkungen mit sich bringen und bestenfalls keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln aufweisen.

Biologische Arzneimittel: wirksam und schonend

Sowohl bei Tierärzten als auch bei Hundehaltern hat sich das biologische Tierarzneimittel Zeel ad us. vet. bewährt, da es bei der Behandlung der Arthrose beim Hund gute Dienste leisten kann. Das biologische Tierarzneimittel kann entweder als Einzeltherapie oder nach Bedarf kombiniert mit klassischer Schulmedizin verabreicht werden. In Phasen, in denen die Symptome der Arthrose beim Hund besonders ausgeprägt sind (akuter Arthrose-Schub), kann dem Vierbeiner zusätzlich Traumeel ad us. vet. gegeben werden. Das biologische Tierarzneimittel, das klassisch bei akuten Traumata wie Prellungen, Zerrungen und Stauchungen und den damit einhergehenden Entzündungsvorgängen eingesetzt wird, besteht aus natürlichen Inhaltsstoffen, die entzündungshemmend, schmerzlindernd und abschwellend wirken.

Gut zu wissen: Auch wenn Euer Hund Bewegung aufgrund von Schmerzen nach Möglichkeit vermeidet – ist diese unabdingbar, auch oder gerade bei Arthrose. Denn nur so wird der Gelenkknorpel mit einer ausreichenden Menge an notwendigen Nährstoffen versorgt und einer fortschreitenden Zerstörung des Knorpels wird vorgebeugt. Die Art und das Maß der Bewegung sollte an den Krankheitszustand Eures Hundes angepasst werden – im Zweifelsfall lieber moderat, aber regelmäßig.

Lasst Euch hierzu von Eurem Tierarzt beraten.

Hilfe, mein Hund frisst Schnee!

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Draußen wird es kälter und die ersten Schneeflocken fallen. Was gibt es da schöneres als mit dem geliebten Vierbeiner im Schnee spazieren zu gehen und zu spielen? Doch Vorsicht wenn Dein Hund zu viel Schnee frisst, auch wenn es im Grunde gar nicht schlimm ist. Das Problem stellen die Verunreinigungen durch Streusalz und andere Chemikalien dar.

Jeder Hund reagiert unterschiedlich. Den Einen stört es gar nicht, während der nächste Hund schon durch nur wenig Schnee starke Beschwerden entwickeln kann, bis hin zur sogenannten Schneegastritis. Die Schneegastritis ist schlicht und einfach eine Magenschleimhautentzündung, die dadurch entsteht, dass die Kälte und die Verunreinigung des aufgenommenen Schnees die empfindliche Magenschleimhaut Deines Hundes reizt.

Wie erkennst Du nun, dass Dein Hund eine Schneegastritis hat?

Am auffälligsten ist ein lautes Gurgeln im Magen- und Darmtrakt, weiter können Bauchschmerzen hinzukommen, die sich durch eine gespannte Bauchdecke und einen aufgewölbten Rücken wiederspiegeln. In schlimmeren Fällen kann es zum Speicheln, Würgen sowie Erbrechen und sogar blutigem Durchfall kommen.

Wie schon erwähnt, werden diese Symptome nur selten durch den Schnee alleine ausgelöst. Meist sind Substanzen wie Streusalz beteiligt, die meist mit Frostschutzmittel versetzt sind und durch ihren Geruch und Geschmack noch mehr zum Fressen anregen.

Doch wie kannst Du nun verhindern, dass Dein Hund Schnee frisst?

Auf keinen Fall solltest Du Deinen Hund durch Schneeballwerfen und Suchspiele dazu animieren Schnee zu fressen. Bei sehr empfindlichen Tieren empfiehlt sich die Führung an der Leine und eventuell sogar das Tragen eines Maulkorbs.

 

Was Du gegen das Fressen von Schnee bei Deinem Hund machen kannst, erfährst Du hier im Blog von Tierarzt24.

„No shit“ – Gegen das Kotfressen

NoShit

Manch ein Besitzer kennt es: das Kotfressen des Hundes. Es ist lästig, widerlich, führt zu unangenehmen Maulgeruch und geht mit der Sorge einher, dass die Hunde Parasiten und andere Krankheitserreger mit dem Kot aufnehmen. „No shit“ kann die Lösung sein.

Reduziert die Wahrscheinlichkeit des Kotfressens

Wenn die Hunde ihren eigenen Kot, den anderer Hunde oder Tierarten aufnehmen, spricht man vom Kotfressen. Wenngleich unterschiedliche Ursachen diskutiert werden, ist der tatsächliche Grund noch immer ungeklärt. Das Ergänzungsfuttermittel „no shit“ wurde gegen das Kotfressen entwickelt. Es unterstützt die Darmgesundheit und versorgt den Hund zugleich mit Vitamin A und D sowie dem Spurenelement Kobalt. Die Tabletten sollte mindestens über einen Zeitraum von 6 Wochen verabreicht werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund weiterhin Kot frisst, sinkt bereits nach 2 Wochen. Das Ergänzungsfuttermittel weist eine hohe Akzeptanz auf und kann auch längerfristig verabreicht werden.

Warum frisst mein Hund Kot?

Ist es Stress, eine Unart, ein Nährstoffmangel oder doch auf die stammesgeschichtliche Entwicklung des Hundes zurückzuführen? Den wahren Grund kennen wir bis heute nicht. Wenngleich Vitamin-, Energie- und Nährstoffmängel oftmals eine Diskussionsgrundlage für die Besitzer bieten, liefert die Futteranalyse meist keine Hinweise auf eine zugrunde liegende Mangelernährung betroffener Hunde. Der Zusammenhang zwischen Mangelernährung und Kotfressen ist somit nicht belegt.
Neuere Erkenntnisse zeigen, dass chemisch hergestellte Zusatzstoffe im Futter den Kot geschmacklich noch attraktiver machen. Doch möglicherweise lässt sich das Verhalten auch auf den Vorfahren des Hundes zurückführen: den Wolf als Fleisch- und Aasfresser? Der wahre Grund bleibt wohl weiterhin ein Rätsel …

Möchtest Du einen Parasitenbefall Deines Hundes ausschließen? Dann sprich Deinen Tierarzt an! Er berät Dich gerne.

Wie bringe ich meinem Hund „Sitz“ bei?

Hund Sitz beibringen

Egal ob du einen Welpen von einem Züchter kaufst oder einem Hund aus dem Tierheim ein Zuhause schenkst, gehört zu den wichtigsten Grundlagen das Kommando „Sitz“. Es dient nicht nur als eine reine Gehorsamsübung, sondern ist auch für viele Situationen wichtig. Beispielsweise hilft es in unübersichtlichen Situationen beim Spazieren gehen, wenn ihr auf andere Hunde trefft. Außerdem lernt der Hund so zu warten: sei es beim Anleinen, beim Aussteigen aus dem Auto oder oder oder…

Wie sieht das passende Trainingsumfeld aus?

Besonders Welpen und junge Hunde lassen sich schnell ablenken und können ihre Konzentration nicht allzu lange auf etwas fokussieren. Deswegen ist für das Training ein ruhiges Umfeld ohne viele Ablenkungen zunächst einmal am besten geeignet. Das kann in deiner Wohnung oder deinem Haus sein, aber auch auf einer Wiese, auf der keine anderen Hunde sind. Wichtig ist dabei, dass der Hund vorher die wichtigsten Bedürfnisse erledigen konnte.
Um später das Training fortzuführen und etwas schwieriger zu gestalten, kannst du das „Sitz“-Training dann in anderen Umfeldern machen. Das kann an einer befahrenen Straße sein oder wenn andere Hunde in der Nähe sind.

So kannst du dem Hund Sitz beibringen

Besonders wichtig bei den Erziehungsgrundlagen ist die Belohnung zum richtigen Zeitpunkt. Nicht nur Welpen, sondern auch ältere Hunde müssen das Gelernte mit etwas Positivem verknüpfen. Mit einer Belohnung, sei es Streicheleinheiten, Leckerlis oder mithilfe eines Klickers, bekräftigst du das Verhalten des Hundes und zeigst ihm, dass es erwünscht ist. Die Belohnung muss unmittelbar nach der Umsetzung des Hundes kommen. Also, bewaffne dich mit der zu dir und deinem Hund passenden Belohnung und los geht’s!

Zunächst benötigst du die Aufmerksamkeit deines Hundes. Indem du seinen Namen sagst, lenkst du sie auf dich und er sollte dich dann anschauen. Führe dann die Hand mit dem Leckerli über den Kopf des Tieres. Damit der Welpe die Belohnung weiter beobachten kann, hebt er den Kopf und setzt sich automatisch hin. In diesem Moment lobst du deinen Hund und gibst ihm sofort das Leckerli.
Am Anfang wiederholst du die Übung einige Male, um sie zu festigen. Allerdings nicht zu lange! Besonders für Welpen und junge Hunde ist längeres Konzentrieren sehr schwer.

Wichtig: Kommando auslösen

Ebenso wie das Hinsetzen an sich, gehört auch das Auflösen der Übung zu der Trainingseinheit. Besonders Welpen lassen sich schnell ablenken und stehen selbstständig wieder auf. Das ist aber nicht Sinn des Trainings. Irgendwann muss sich der Hund auch auf weitere Entfernung hinsetzen und darf erst wieder aufstehen, wenn sein Herrchen es mit einem Kommando wie „Okay“ oder „Auf“ beendet. Mit der Zeit kannst du den zeitlichen Abstand zwischen „Sitz“ und Auflösen vergrößern.

Muss ich Handzeichen nutzen, um dem Welpen Sitz beibringen zu können?

Du musst nicht, aber du kannst natürlich Handzeichen nutzen, um das sprachliche Kommando zu unterstützen. Das typische Handzeichen für „Sitz“ ist der gehobene Zeigefinger. Wenn du ein Handzeichen intergrieren möchtest, hältst du die Belohnung einfach mit dem Daumen und dem Mittelfinger fest. Im weiteren Trainingsverlauf, reagiert dein Hund dann schon allein auf das Handzeichen und setzt sich hin.

Für Fortgeschrittene: Leckerlis reduzieren und Entfernung vergrößern

Nach einiger Zeit solltest du die Belohnung mit dem Futter reduzieren, damit der Hund nicht immer einen Keks einfordert. Allerdings bedeutet das, dass du den Gehorsam deines Tieres und das Sitzen bleiben bis die Übung aufgelöst ist trotzdem verbal belohnst! Wenn das Sitz beibringen in direkter Nähe funktioniert und du deinen Hund auch draußen an verschiedensten Stellen neben dich hinsetzen kannst, erhöhst du den Schwierigkeitsgrad. Denn das Kommando Sitz sollte auch auf einige Meter Entfernung gut funktionieren.
Dafür kannst du zuerst im Haus oder im Garten das Kommando nennen, wenn sich der Hund etwas weiter von dir entfernt hinsetzt. Du verknüpfst es mit einer passenden Belohnung und löst es auch hier wieder auf. Hier lernt der Hund, dass er sich auch ohne dem Futter direkt vor der Nase hinsetzen soll.

Die Basis für erfolgreiche Hundeerziehung

Ganz gleich, ob beim Sitz beibringen oder anderen deutlich schwierigeren Teilen der Hundeerziehung: das allerwichtigste ist dabei Ruhe, Geduld und Konsequenz.

Zeige deinem Hund mit klaren Belohnungen, welches Verhalten absolut erwünscht ist. Sobald er etwas anderes macht und nicht von Beginn an versteht, was du meinst – Ruhe bewahren. Du darfst weder in Stress geraten oder gar deinen Hund dann bestrafen. Es reicht bereits, wenn du die falsche Reaktion ignorierst und die Übung nochmal wiederholst. Dein Hund begreift durchaus, was du von ihm verlangst. Allerdings ist es, wie bei uns Menschen: bei dem einen fällt der Groschen schneller als bei dem anderen.
Welpen sollten in diesem Fall deswegen nicht zum Hinsetzen gezwungen werden, indem man das Gesäß nach unten drückt. Dieses unangenehme Gefühl verknüpfen die Welpen schnell mit der Trainingsumgebung, sodass ihr eher einen Schritt in der Hundeerziehung zurück geht.

Hundefutter als BelohnungKleiner Tipp am Rande

Je nachdem, wie viele Leckerlis in der Trainigseinheit gebraucht werden, muss du die tägliche Futterration angepasst werden! Bei zu vielen zusätzlichen Snacks gerät das Gewicht des Hundes schnell außer Kontrolle. Am einfachsten ist es, wenn du deinem Hund Trockenfutter gibst, dass du aus der täglichen Ration die Trainingsmenge heraus nimmst.

Im Herbst mit Hund unterwegs

Herbst mit Hund

Die Tage werden allmählich kürzer, von Woche zu Woche werden die Sonnenstunden weniger und es regnet immer öfter. Der Herbst ist da! Wer an den düsteren, kalten Tagen mit Hund unterwegs ist, muss nach und nach das Equipment wechseln. Regelmäßig kommen die Gummistiefel beim Spaziergang zum Einsatz und statt T-Shirt kramen wir nun die Regenjacke und Mütze aus dem Schrank.

Im edogs Magazin fasse ich alles zusammen, damit du mit deinem Vierbeiner nicht nur warm, sondern auch sicher durch die Herbst kommt!

Die richtige Regenjacke

Ab Oktober musst du wohl oder übel damit rechnen, dass gefühlt von einer Minute auf die andere die Schleusen aufgehen und ein Regenschauer auf euch herunterprasselt. Dafür ist eine gute Regenjacke oder ein Regenmantel unumgänglich! Allerdings gibt es eine riesige Produktpalette, die sich je nach Bedingungen und persönlichen Vorlieben für dich eignet.
Entscheide dich für eine Soft- oder Hardshelljacke, die eine hohe Wassersäule hast. Die Angabe der Wassersäule gibt dir Aufschluss darüber, bis zu welche Wassermenge das Material dicht ist. Bestensfalls hat die Jacke eine Kapuze und praktische Taschen, in denen du Schlüssel, Leckerlies und andere wichtige Dinge verstauen kannst.

Safety first: Reflektierendes Equipment für dich und deinen Hund

Mit der Zeitumstellung bleibt vielen berufstätigen Hundebesitzern nichts anderes übrig im Dunkeln spazieren zu gehen. Hierbei musst du nicht nur deinen Hund mit Hilfe von Leuchthalsbändern oder Reflektoren sichtbar machen, sondern auch dich! Besonders bei Regen können Autofahrer dich und deinen Vierbeiner schnell übersehen.  Es gibt ein riesen Sortiment mit akku- oder batteriebetriebene Varianten, reflektierende Decken für den Hund und und und.
Als einfach Trick kannst du dir eine Taschenlampe mit zum Spaziergang nehmen. So sehen euch andere Verkehrsteilnehmer sofort. Wenn du beide Hände frei haben möchtest, hilft eine praktische Kopfleuchte oder du kannst diverse Reflektoren an deiner Jacke anbringen.

Weitere hilfreiche Tipps

Einige Hunde werden in der Dämmerung oder im Dunkeln unsicher und bekommen Angst. Deswegen erleichterst du euch die Gassirunde eindeutig, wenn du ihn zu dieser Tageszeit einfach angeleint lässt. Eine gute Alternative ist ein Schleppleine, mit der dein Hund genügend Auslauf hat und du ihn trotzdem immer unter Kontrolle hast.

Wenn es Herbst wird, kannst du ebenfalls darüber nachdenken, euren Tag umzustrukturieren. Hast du die Möglichkeit, die größte Runde des Tages auf den Vormittag zu legen, sodass ihr in jedem Fall im Hellen unterwegs seid. Zusätzlich kannst du dann morgens und abends einen kleineren Spaziergang einplanen und dein Hund bleibt auch ausreichend ausgelastet.

Es regnet seit Tagen Bindfäden…

…und dein Hund hat einen Sitzstreik an der Haustür eingeläutet? Bekommst du dabei den Gesichtsausdruck „Spazieren gehen? Ohne mich!“ geliefert? Ganz ehrlich, wir können es ihm nicht verübeln. Allerdings benötigen aktive Hunderassen, wie ein Magyar Vizsla oder auch ein Dackel ausreichend Beschäftigung. Damit dein Hund auch ohne einen zweistündigen Spaziergang ausgelastet ist, kannst du ihm alternativ mit Intelligenz- und Denkspielen beschäftigen.

So kannst du beispielsweise einen Futterbeutel, mit dem viele Hundebesitzer arbeiten, gefüllt irgendwo im Haus verstecken. Je nachdem wie gut, dein Hund die Arbeit mit der Nase bzw. mit dem Beutel kennt, kannst du ihn mehr oder weniger weit entfernt verstecken. Die Suche mit der Nase regt mehrere Regionen im Gehirn des Hundes an und lastet ihn bereits gut aus.