Familienhund
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Das solltest du beim Hundekauf beachten

Wahrscheinlich hast du dich schon viel mit dem Thema „eigener Hund” beschäftigt und auch schon den ein oder anderen Artikel über Hunde gelesen. Du hast dir schon Gedanken darüber gemacht, wie es ist einen eigenen Hund zu haben und was vor dem Kauf alles geplant werden muss? Deine Wohnung ist groß genug und Zeit bringst du auch genügend mit? Dann wird es jetzt also ernst, der erste eigene Hund soll gekauft werden. Hier findest du eine Checkliste mit Tipps, die du beim Hundekauf beachten solltest. Grundsätzlich solltest du den Hund vor dem Kauf mindestens ein Mal besichtigen können und keinen Hund ungesehen kaufen! Manchmal hast du die Option, den Hund testweise für einige Stunden zu dir nach Hause zu holen. Ein seriöser Züchter vertraut dir und möchte auch ausreichend testen, ob du und der Hund zusammenpasst.

  1. Der Züchter / Verkäufer

Bei der Auswahl eines Züchters oder eines Verkäufers solltest du dir beim Hundekauf genügend Zeit lassen. Es ist wichtig, sich für einen seriösen Verkäufer zu entscheiden. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Züchter oder eine Privatperson handelt. Natürlich kann der Hund auch aus einem Tierheim kommen. Wer sich einen Hund kaufen möchte, sollte darauf achten, dass es sich nicht um einen Hundehändler handelt, denn die Hunde werden dort nicht ordnungsgemäß gehalten.

Ein seriöser Züchter bietet meistens nicht mehr als zwei Hunderassen an. Außerdem wirst du, egal bei welcher Art von Verkäufer, nach Hause eingeladen. Ein Kennenlernen zwischen dir und dem Hund ist besonders wichtig. Meistens hast du die Möglichkeit, den Hund bei seinem Besitzer für mehrere Stunden oder häufiger besuchen zu dürfen. Mit Tierheimen oder Privatpersonen gibt es häufiger Regelungen, dass man den Hund sogar probeweise mit nach Hause nehmen darf. Du kannst dir dort den Hund und das Umfeld, in dem dieser lebt, ganz in Ruhe anschauen. Der Besitzer wird Dich über den Hund und die Rasse informieren und auf Fragen wird ein seriöser Verkäufer gerne eingehen. Achte darauf, dass der Hund in sauberen Verhältnissen lebt und wie er sich dir gegenüber verhält. Ist er offen und neugierig oder eher ängstlich oder sogar aggressiv? Haben die Hunde einen sauberen und warmen Schlafplatz mit ausreichend Tageslicht? Hat der Hund immer die Möglichkeit nach draußen auf eine Grasenfäche zu gehen? Natürlich wird der Verkäufer oder das Tierheim dir auch einige Fragen stellen. Dies können Fragen über das Umfeld und die Lebenssituation sein, denn der Vorbesitzer möchte ebenfalls, dass der Hund ein schönes neues Zuhause bekommt. Insgesamt sollten sich beide Seiten gut informiert fühlen.

  1. Der Hund

Der Hund ist eigentlich das Hauptthema. Wenn du den Hund vorher siehst, solltest du ihn genau unter die Lupe nehmen, denn er wird dich die nächsten Jahre begleiten. Er sollte sich in einem guten Zustand befinden. Der Hund sollte gepflegt sein und auch ein für sein Alter passendes Gewicht haben. Starkes Über- oder Untergewicht kann fast jeder selbst erkennen. Das Fell sollte glänzen und an den Augen und der Nase sollten keine Verklebungen oder sonstiges zu sehen sein. Der Hund muss außerdem gechipt und ausreichend geimpft sein. Die Entwurmung darf natürlich auch nicht fehlen. Am besten lässt du den Hund vor dem Kauf einmal vom Tierarzt durchchecken – dieser kann dir am besten sagen, ob der Hund körperlich fit ist. Falls dir etwas an dem Hund auffällt, solltest du dies immer direkt ansprechen, um Missverständnisse direkt zu beseitigen.

Das Verhalten des Hundes spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Beobachte, wie sich der Hund dir und seinem Besitzer gegenüber verhält. Für Familien mit Kindern ist es natürlich auch wichtig zu sehen, ob der Hund sich mit den Kindern versteht oder ob er Angst vor ihnen hat oder sogar mal zuschnappt. Viele Hunde reagieren verschieden auf Kinder. Frag nach der Herkunft des Hundes und warum dieser verkauft werden soll und wie er sich beim Spazieren gehen verhält. Hab keine Angst davor zu viele Fragen zu stellen, denn am Ende bist du es, der sich diesen Hund kaufen möchte und du musst dir mit deiner Entscheidung sicher sein.

Wenn du dir einen Welpen vom Züchter kaufen möchtest, solltest du hier auch immer das Muttertier zeigen lassen. Einerseits kann der Eindruck über den Charakter der Mutter hilfreich sein und andererseits kannst du die Seriosität des Züchters prüfen, ob alle Hunde in dem Haushalt gesund und fit sind und die Mutter ein entsprechendes Gesäuge hat.

Lass dir bei der Besichtigung des Hundes auch immer die Papiere oder den EU-Heimtierausweis zeigen. In den Zuchtpapieren kannst du die Abstammung kontrollieren und der EU-Heimtierausweis gibt Aufschluss darüber, ob der Hund regelmäßig geimpft und entwurmt wurde.

  1. Der Preis

Der Preis für einen Rassehund direkt vom Züchter liegt meistens zwischen 600 bis 1500 Euro. Preise die deutlich unter 600 Euro liegen sind nicht marktüblich und sollten dich misstrauisch machen. Bei ausgewachsenen Hunden je nach Alter kann der Preis natürlich etwas niedriger ausfallen. Auch bei Mischlingen ist es üblich, dass sie etwas günstiger sind als Rassehunde. Trotzdem ist es auch bei Mischlingen wichtig, dass du nicht auf Betrüger oder Hundehändler rein fällst. Informiere dich beim Besitzer des Hundes, wie der Preis zustande kommt und vergleiche  Angebote von verschiedenen Hunden. Du wirst wahrscheinlich selbst schnell merken, wann es sich um seriöse und wann es sich um unseriöse Anbieter handelt.

  1. Der Kaufvertrag

Wir empfehlen dir beim Kauf des Hundes einen Kaufvertrag mit dem Verkäufer abzuschließen. Dieser sollte auf jeden Fall den Namen und die Anschrift beider Parteien enthalten. Der Name, das Wurfdatum und die Chipnummer des Hundes sollten auch im Kaufvertrag vorhanden sein. Wichtig ist auch der Gesundheitszustand des Hundes, damit im Nachhinein keiner der beiden Parteien für bestimmte Mängel verantwortlich gemacht werden kann. Kaufpreis und Zahlungsart beziehungsweise Zahlungsdatum sollten ebenfalls nicht fehlen. Der Übergabetermin des Hundes sollte auch im Kaufvertrag enthalten sein. Wenn du all diese Informationen mit in den Kaufvertrag aufnimmst, bist du auf der sicheren Seite. Der Hundekauf ist eine ernst zu nehmende Sache, denn du kannst wie bei allen anderen Tieren oder auch Immobilien an Betrüger geraten.

  1. Ort und Art beim Hundekauf

Sicherlich ist Dir bewusst, dass der Ort des Verkaufes bei einem Hundekauf eine wichtige Rolle spielt. Kaufe keinen Hund, der dir auf einem Parkplatz oder auf Märkten angeboten wird. Die Übergabe des Hundes sollte beim Besitzer stattfinden. Falls du einen Hund aus einem Tierheim kaufst, findet die Übergabe dort statt. Außerdem wird sich der jetzige Besitzer viel Zeit für dich nehmen. Stelle noch die letzten Fragen, die du an die jetzigen Besitzer hast. Der Besitzer wird dir wahrscheinlich auch anbieten, dass du dich nach dem Kauf bei Fragen auch noch an ihn wenden kannst.

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