Flöhe beim Hund

Flöhe sind Parasiten, die Hunde oft als Wirte auswählen. Somit zählen Flöhe beim Hund zu den häufigsten Hauterkrankungen unserer Vierbeiner. Welche Ursachen ein Flohbefall haben kann und wie Du Deinem Vierbeiner schnelle Abhilfe leisten kannst, erfährst du im edogs-Magazin!

Ursachen für Flöhe beim Hund

Das ganze Jahr über ist Flohsaison. Oftmals ist der Kontakt mit Artgenossen oder anderen Tieren der Grund für einen Flohbefall, denn nicht selten bringen unsere Vierbeiner einen Floh von einem Spaziergang mit nach Hause. In der häuslichen Umgebung gelten optimale Lebensbedingungen für die Parasiten, sodass diese sich ungestört fortpflanzen können. Auf dem Hund selbst leben nur erwachsene Flöhe, die circa 5% des Befalls ausmachen. Tückisch sind die unzähligen Eier, Larven und Puppen der ungewollten Blutsauger. Sie fallen aus dem Fell des Hundes und sammeln sich in der Umgebung Deines Tieres. Dort reifen sie heran und suchen sich als geschlüpfte Larve ebenfalls einen Wirt – meinst Deinen Hund.

Welche Symptome hat mein Hund bei einem Flohbefall?

Aber wie bemerke ich Flöhe beim Hund? Einige Symptome lassen eindeutig auf eine Erkrankung schließen:

  • starker Juckreiz
  • häufiges Kratzen und Beißen
  • Unruhe
  • Dunkle, rot-bräunliche Kügelchen auf der Hundehaut, bzw. im Fell
  • Rötungen an Schenkeln, Kruppe und Bauch mit Pusteln
  • Hautentzündungen
  • Verkrustungen und Verdickungen der Haut durch starkes Kratzen
  • Stumpfes Fell
  • Lokaler Haarausfall
  • Blutarmut (Dieser Fall tritt häufig bei Welpen ein, die durch einen ausgeprägten Flohbefall bis zu 10% ihres Bluts verlieren können.)

Diagnose

Flöhe sind schwer im Fell des Tieres zu finden, da sich die meisten Parasiten im Unterfell Deiner Fellnase aufhalten. Kämme Deinen Hund gut durch – befinden sich einige rot-bräunliche Kügelchen im Fell, liegt der Verdacht eines Flohbefalls nahe. Die Kügelchen sind allerdings keine Parasiten selbst, sondern vielmehr das, was die Flöhe ausscheiden. Wenn du sicher stellen möchtest, ob es sich um Floh-Kot handelt, gibt es hier einen kleinen Tipp: Lege die Kügelchen auf ein feuchtes Küchenpapier – verfärbt sich der Bereich um die kleinen Gebilde rötlich, dann ist ziemlich sicher, dass Dein Hund unter einem Flohbefall leidet. Die rötliche Verfärbung tritt nämlich durch das ausgeschiedene Blut auf, dass die Parasiten absondern, nachdem sie sich an Deinem Vierbeiner bedient haben.

Wie behandel ich Flöhe beim Hund?

Wenn du der Ansicht bist, dass Dein Vierbeiner an einem Flohbefall leidet, solltest Du einen Tierarzt aufsuchen. Dieser wird Deinem Hund ein Antiparasitikum und gegebenenfalls lindernde Mittel für die gereizte Haut Deines Hundes verschreiben. Wenn weitere Hunde im Haushalt leben, empfiehlt es sich, diese zur Vorsorge direkt mit zu behandeln. Zusätzlich ist es ratsam, die Umgebung Deines Tieres gründlich zu säubern, um eine erneute Ansteckung auszuschließen. Folgende Plätzen sollten daher gereinigt werden:

  • Liegeplätze des Hundes, wie Körbchen, Teppiche oder HundehüttenFlöhe beim Hund
  • Der Hundeplatz im Auto
  • Decken des Hundes sollten bei min. 60°C gewaschen werden
  • Dampfstrahlreinigung von kontaminierten Möbeln bei min. 65°C
  • Bearbeitung von empfindlichen Möbeln mit Insektizidensprays

Regelmäßiges Staubsaugen und Wischen verringert zusätzlich die Überlebenschancen von Flöhen im Haushalt. Staubsaugerbeutel sollten allerdings verschlossen entsorgt und nass-gewischte Flächen gründlich getrocknet werden. Um erneute Flöhe beim Hund zu vermeiden, kannst Du Deinem Hund ein Flohhalsband anlegen. Dieses hindert Eier, Puppen und Larven bei der Entwicklung, tötet erwachsene Parasiten ab und kann das Aufspringen von Flöhen erschweren.

edogs wünscht Dir und Deinem Hund stets gute Gesundheit!