Mops

Mops
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Steckbrief
Größe: 25-32 cm
Gewicht: 6-14 kg
FCI-Gruppe: 9: Gesellschafts- und Begleithunde
Sektion: 11: Kleine doggenartige Hunde
Herkunftsland: Großbritannien
Farben: Kitz, Schwarz, Aprikose, Silber-Fawn, Hellfalb, Silber
Lebenserwartung: 6-14 Jahre
Geeignet als: Familien- und Wohnungshund
Sportarten:
Charakter: Spielerisch, Stur, Aufmerksam, Kontaktfreudig, Klug, Charmant, Gelehrig, Ruhig
Auslaufbedürfnisse: mittel
Sabber-Potential: gering
Stärke des Haarens: hoch
Pflegeaufwand: gering
Fellstruktur: fein, glatt, weich, kurz, glänzend
Kinderfreundlich: eher ja
Familienhund: ja
Sozial: eher ja

Der Mops im Portrait

Der Mops ist eine kleine Hunderasse, die aus England bzw. aus China stammt. Sie ist von der FCI anerkannt und zählt zur Gruppe 9 „Gesellschafts- und Begleithunde“ und darin zur Sektion 11 „Kleine doggenartige Hunde“. Das Idealgewicht vom Mops liegt zwische 6,3 – 8,1 Kilogramm und sie erreichen eine Größe von 25 bis 30 Zentimeter. Dabei sind Rüden größer und kräftiger als eine Hündin. Die Lebenserwartung der Rasse liegt bei bis zu 12 Jahren, wobei das Alter von der Gesundheit des Hundes abhängig ist. Der Mops war immer wieder ein Mode-Hund, der weltweit viele Fans hatte. Er ist ein angenehmer Begleithund, der immer gute Laune hat. Er ist intelligent, freundlich und verschmust. Andere Hunderassen, die dem Mops ähneln, sind:

Der Körperbau ist nahezu quadratisch und er macht einen gedrungenen Eindruck. Der Hund ist schlank mit kräftigen, mittellangen Beinen. Die Rute ist hoch angesetzt und wird eng eingerollt über der Hüfte getragen. Im Vergleich ist der Kopf des Hundes groß und rund mit wiederum kleinen, dünnen Ohren. Typischerweise hat die Rasse Falten auf der Stirn und einen kurzen Fang mit schwarzem Nasenschwamm. Außerdem haben die Hunde einen leichter Vorbiss, sodass der Unterkiefer vor dem Oberkiefer steht. Die Augen der Möpse sind groß, rund und haben eine dunkle Farbe. Die typischen Fellfarben der Möpse sind schwarz, silberfarben, hellfalbfarben oder apricot. Zusätzlich haben die Hunde schwarze Abzeichen und eine schwarze, klar abgetrennte Maske. Das Fell ist glatt, dicht und kurz.

Geschichte und Herkunft der Hunderasse

Der Mops hat eine lange Tradition und bereits im 9. Jahrhundert war in seinem Herkunftsland China ein Hund bekannt, der eindeutig Vorfahre des heutigen Hund war. Der sogenannte Lo-sze war und hatte einen großen Kopf und einen ähnlich kurzen Fang wie der heutige Mops. Es ist nicht bekannt, wie das Tier später zu Beginn des 15. Jahrhunderts nach Europa kam. Ab dem Zeitpunkt waren die Hunde die Haustiere des Adels, sie waren an Fürstenhöfen und bei dem gehobenen Bürgertum zu Hause. Besonders das 18. Jahrhundert war die Blütezeit der Hunde, wobei sie später fast ausgestorben sind. In England wurden sie weiter gezüchtet und den Bestand der Rasse aufrecht.

Veränderung der Rasse und neue Kreuzungen mit dem Mops

In den letzten Jahrzehnten legten viele Züchter nur noch Wert auf der Herauszüchtung bestimmter Merkmale – die Augen sollten noch größer werden und die Nasen noch kürzer. Dadurch litt die Gesundheit der Hunde und es entstanden mehr rassetypischen Krankheiten. Sogar Mops Welpen litten an Kurzatmigkeit oder hatten ein größeres Risiko zu Übergewicht. Zudem kamen durch Vermehrer und Qualzuchten mehr kranke Hunde in Umlauf, die eine gesunde Zucht erschwerten. Seit 2010 hat die FCI den Rassestandard des Mopses verändert, um vorstehende Augen oder ein nicht vorhandener Fang nicht weiter zu unterstützen. So entstand eine Rückzüchtung zum Retro-Mops: Ein Art der Hunderasse, die langbeiniger und schlanker ist. Außerdem ist der Fang beim Retro-Mops deutlich länger und die Hunde können frei atmen. Dazu werden andere Rassen, wie der Pinscher oder Jack-Russell-Terrier eingekreuzt.

Desweiteren sind Hybridrassen entstanden, die Kreuzungen mit dem Mops sind. Dazu gehört der Puggle (Mops (engl. Pug) x Beagle), Frenchie Pug (Französische Bulldogge x Mops) und der Muggin (Mops x Zwergpinscher).

Wesen & Charakter vom Mops

Der Hund ist ein toller Begleithund für Familien. Er zeigt kein aggressives Verhalten und ist auch gegenüber Artgenossen freundlich und verträglich. Auch für Kinder ist er ein passender Spielgefährte. Außerdem ist er eine intelligente und lebhafte Hunderasse, die sich für einige Hundesportarten begeistern lässt. Wenn du auf der Suche nach einem unkomplizierten Begleiter bist, passt der Mops perfekt zu dir!

Gesundheitstipps für den Mops

Wie bereits erwähnt, wurde die Hunderasse Jahre lang überzüchtet und leidet daraufhin vermehrt an verschiedenen Krankheiten. Dazu gehören:

  • brachycephales Syndrom
  • Übergewicht
  • Hautprobleme

Wenn du dich dafür entschieden hast, einen Mops oder einen Welpen zu kaufen, musst viel Wert auf eine seriöse Zucht legen. Achte darauf, dass die Eltern freiatmend sind und keine anderen Vorbelastungen haben. Hilfreich ist es, wenn du einen Welpen von einem VDH-Züchter kaufst. Diese unterliegen den besonderen Bestimmungen der Zuchtvereine.

Im Allgemeinen gehört der Mops zu den brachycephalen Hunderassen, die durch den zu kurzen Kopf, eingedrückter Nase und hervorstehenden Augen Probleme mit der Atmung bekommen. Sie sind anfällig für einen Hitzschlag und bekommen unter Belastung schlecht Luft. Das brachycephale Syndrom lässt sich nur durch eine Operation verbessern. Dabei wird das einengende Gewebe in der Nase und dem Rachen entfernt.

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