Pollenallergie Hund

Heuschnupfen beim Hund ist eine der häufigsten Allergien der Vierbeiner. In Amerika wird davon ausgegangen, dass ca. 10% der Haustiere an einer Gräser- und Pollenallergie leiden. Deshalb müssen sich immer mehr Hundebesitzer mit diesem zunächst ungewöhnlichen Thema auseinander setzen. Wie bei uns Menschen auch, ist die Pollenallergie beim Hund auf eine Fehlreaktion des Immunsystems zurückzuführen und der Körper wehrt sich fälschlicherweise gegen Pollen und Gräser. Die Allergiesymptome treten deshalb hauptsächlich zwischen Februar und September auf.

Woran erkennt man eine Allergie beim Hund?

Die Symptome der tierischen Pollenallergie unterscheiden sich teilweise von denen der menschlichen. Besonders sollte man bei seinem Hund auf Reizungen an den Augen und weiteren Hautstellen achten. Unter dem starken Juckreiz neigen die Hunde dazu sich Hautstellen aufzukratzen.

Gelangen Allergene in die Atemwege kann es beim Hund auch zu allergischen Reaktionen kommen, die die Atmung beeinflussen. Pfeifende Atemgeräusche bis hin zur Atemnot können auftreten.

Niesen und Nasenausfluss treten beim Hund eher selten auf, ist dies der Fall, so sind sie aber eindeutige Anzeichen einer Allergie.

Da alle Symptome aber eher uneindeutig sind, sollte bei Verdacht auf eine Allergie ein Haut- bzw. Bluttest beim Tierarzt durchgeführt werden. Allergietests können bestimmen, auf welche Pflanzen der Hund allergisch reagiert, sodass weitere Schritte eingeleitet werden können.

Was hilft gegen Heuschnupfen beim Hund?

Hat der Tierarzt eine Allergie gegen Gräser und/oder Pollen festgestellt, können Medikamente Abhilfe schaffen. Bei schwereren Fällen kann der Tierarzt auch eine Hyposensibilisierung einleiten. Eine Hyposensibilisierung ist eine langwierige Therapie, bei der dem Tier steigende Dosen des Allergens gespritzt werden, sodass es sich daran gewöhnt.

Ist ein Hund von Heuschnupfen betroffen, so sollten Spaziergänge unternommen werden, wenn der Pollenanteil in der Luft eher gering ist. Auf dem Land sollten Besitzer von Allergikerhunden eher abends ihre Runde drehen, in der Stadt ist die Luft früh morgens weniger belastet. Damit auch in der Wohnung die Pollenbelastung möglichst gering bleibt, empfiehlt sich das Lüften früh morgens, spät abends oder nach Regenschauern.

Um die Belastung für den Hund zu minimalisieren sollten Fell und Pfoten nach dem Spaziergang mit einem feuchten Tuch gereinigt werden und auch das Hundebett darf regelmäßig in die Waschmaschine.

Felix von edogs

Felix von edogs

Ich schreibe nicht nur Beiträge im edogs Magazin, sondern bin auch für das Social Media Marketing auf Facebook und Instagram zuständig.
Felix von edogs

Letzte Artikel von Felix von edogs (Alle anzeigen)