Wer wir sind?

Wir gründeten unseren Verein „Rhodos Pfoten e.V.“ im August 2017 und haben aktuell stolze 21 Mitglieder! Unser Partnerverein vor Ort auf der griechischen Insel Rhodos nennt sich „Stray Gang Rhodes“, wurde im Juni 2012 gegründet und besteht aus fünf Frauen. Diese fünf Frauen stecken jeden Tag aufs Neue sehr viel Geld, Liebe und Zeit in jedes einzelne Tier! Sie haben fünf Auffangstationen mit 80 bis 100 Hunden und noch einmal genau so vielen Katzen zu versorgen. Das heißt täglich frisches Wasser und Futter sowie das Gehege sauber zu machen. Zudem kommen regelmäßige Fahrten zum Tierarzt, Fahrten zum Flughafen für Tiere die in ihr neues Zuhause fliegen dürfen sowie Tierrettungsaktionen. Die ältesten Tiere der Auffangstationen sind zwischen 9 und 10 Jahren alt. Der längste Insasse lebt nun im siebten Jahr dort, hat allerdings für Juni 2018 endlich sein Ticket ins Glück zu seiner ersten eigenen Familie!!!
Unser Verein Rhodos Pfoten e.V. hat sich im August 2017 entschlossen, die Stray Gang Rhodes und ihre Tiere zu unterstützen. Wir sind für die Vermittlung der Tiere in Deutschland zuständig. Zudem bieten wir hin und wieder Pflegestellen für die Tiere an bis sie ihr eigenes Zuhause gefunden haben, denn jedes Tier, dass die Auffangstation auf Rhodos verlässt, macht Platz für einen neuen Notfall. Des Weiteren unterstützen wir auf Rhodos mit Futter-, Geld- und Sachspenden. All unsere Tiere werden, sofern es das Alter und der Gesundheitszustand zulässt, kastriert vermittelt. Die Kastration ist langfristig gesehen der wichtigste Punkt, um das Tierleid auf Rhodos bekämpfen zu können!

Warum helfen wir im Ausland?

Leider finden die tierischen Bewohner der Insel Rhodos ihre Heimat vermutlich nicht ansatzweise so schön wie ihre Urlauber. Viele Katzen und Hunde haben kein Zuhause, müssen sich jeden Tag aufs Neue etwas zum Fressen sowie ein sicheres Plätzchen zum Schlafen suchen. Für viele Bewohner der Insel sind die Tiere nichts wert. Das heißt es gibt eher wenige Menschen die ein krankes Tier zum Arzt bringen, die Tiere füttern und ihnen Wasser zur Verfügung stellen oder ihnen ein Zuhause bieten. Auch Kastrationen werden in den wenigsten Fällen von den Einheimischen veranlasst und die Kosten hierfür getragen. Aufgrund nicht durchgeführter Kastrationen vermehren sich die Tiere und das Elend wächst und wächst. Sollten Tiere einmal ein Zuhause gehabt haben, werden sie oftmals ausgesetzt. Einige Hunde werden dort zur Jagd genutzt – sobald sie nicht mehr zu „gebrauchen“ sind, kümmert sich auch niemand mehr darum. Am Ende der Urlaubssaison werden die Tiere sehr „unschön“, um es menschlich auszudrücken, entsorgt. Ein Hotelbesitzer erklärte: „Es gibt einige Menschen die es nett mit den Tieren meinen, sie packen und weit wegfahren um sie auszusetzen und es gibt die, die die Tiere in einen Sack stecken, aufs Meer hinaus fahren und diesen dort vom Boot werfen. Alternativ zur zweiten Option werden die Tiere erschossen oder vergiftet“. Der „Rest“ der Tiere der den obengenannten, grauenhaften Methoden entkommen konnte, ist in der Zeit von Oktober bis April (außerhalb der Urlaubssaison) auf der Suche nach Futter und einem ruhigen Platz in der Hoffnung irgendwie überleben zu können.
Glücklicherweise gibt es unter anderem mit der nachfolgenden Generation immer mehr (junge) Menschen, die sich das Tierleid vor Ort nicht weiter mit ansehen können und handeln. Dafür sind wir sehr dankbar!!!

Jedes Tier, welches in ein endgültiges Zuhause ziehen darf, ist unglaublich dankbar dafür!
Daher unser Appell an Sie: Geben sie einem Hund aus der Auffangstation eine Chance! „Don’t Shop, adopted!“

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