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Blasenentzündung beim Hund

Bei der Blasenentzündung (Zystitis genannt) beim Hund handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung der unteren Harnwege. Diese schmerzhafte Erkrankung kann akut, chronisch oder durch schubweise wiederkehrende Entzündungen auftreten.

Was sind die Ursachen für eine Blasenentzündung?

Es gibt verschiedene Ursachen für die Entzündung. In meisten Fällen wird eine Blasenentzündung beim Hund durch Bakterien hervorgerufen. Die gelangen über die Harnröhre in die Blase. Es handelt sich hierbei oft um Darmbakterien. Bei einem geschwächten Immunsystem entsteht schnell eine Entzündung der Harnwege.
Für eine Erkrankung kommen infektiöse und nicht infektiöse Ursachen in Frage. Zu den Infektiösen Erregern gehören:

  • Bakterien
  • Parasiten
  • Pilze
  • Mykoplasmen (Bakterien ohne Zellwand)

Außerdem können Harnsteine eine Blasenentzündung auslösen. Hierbei bilden sich im Urin kleine Kristalle, die sich dann zusammenschließen. Sie reizen sowohl die Blase als auch die Harnwege. Eine Verengung der Harnröhre oder eine Fehlstellung der harnableitenden Organe sowie Diabetes mellitus können eine Entzündung der Blase begünstigen.

Woran erkenne ich, dass mein Hund eine Blasenentzündung hat?

Ein typisches Symptom einer Blasenentzündung ist der verstärkte Harndrang. Dein Hund muss dann viel öfter raus und versucht, Urin abzusetzen. Dies gelingt ihm meist nicht. Bei einer starken Entzündung zeigen die Hunde beim Urinieren Schmerzen. Beispielsweise laufen sie mit einem aufgewölbten Rücken oder geben Schmerzlaute von sich.

Weitere Symptome sind die Veränderung der Farbe und des Geruch des Urins. Der Harn kann blutig verfärbt, getrübt oder leicht schaumig sein. In diesem Stadium kann es dazu kommen, dass die Blase nicht mehr vom Hund kontrolliert werden kann und sie ungewollt Urin verlieren. Ist die Krankheit weit vorgeschritten kann sich das Nierenbecken entzünden und der Hund zeigt weitere Symptome wie verringertes Leistungsvermögen, Fieber oder Abgeschlagenheit. Hunde beider Geschlechter sind gleichermaßen betroffen und können an einer Blasenentzündung erkranken. Vermehrt betrifft diese Krankheit ältere Hunde oder kastrierte Hündinnen. Hündinnen erkranken häufiger an einer Blasenentzündung, da sie im Vergleich zum Rüden eine kürzere Harnröhre haben. Dadurch gelangen die Bakterien schneller in die Blase.

Diagnose

Sobald du den Verdacht einer Blasenentzündung hast, solltest du deinem Tierarzt einen Besuch abstatten. Er untersucht deinen Hund und nimmt dann eine Urinprobe. Der Harn wird dann auf Erreger, Blut oder Kristalle untersucht und der Tierarzt kann die Ursache bestimmen. Fall du eine Urinprobe zum Tierarzt mitbringst, sollte sie in einem sauberen Gefäß gelagert und nicht älter als ein bis drei Stunden sein.
Bei Bedarf werden Blut-, Röntgen- oder Ultraschalluntersuchungen der betroffenen Bereiche und vor allem der Blase vorgenommen.

Behandlung und Therapie

Je nach Ursache und Befund verordnet der Arzt deinem Hund eine passende Behandlung. In der Regel bekommen die Hunde ein Antibiotika und bei Bedarf ein schmerzstillendes Medikament. Die Schmerzen beim Urin absetzen lassen nach und die Entzündung klingt ab. Das Antibiotika solltest du immer für den gesamten vorgegebenen Zeitraum verabreichen. Ansonsten kann der Vierbeiner Resistenzen entwickeln!

Unterstützend kann dem Hund ein homöopathisches Mittel geben, die den Genesungsprozess positiv beeinflussen können. In der Regel erholt sich der Hund bei einer passenden Behandlung schnell. Eine unbehandelte Blasenentzündung kann zu Komplikationen wie eine Nierenbeckenentzündung, Harnsteine oder Prostataentzündung (beim Rüden) führen.

Unterstützend hilft:

  • Hohe Flüssigkeitsaufnahme durch Zugabe von Wasser im Trockenfutter oder Brühe im Trinkwasser um das Trinken schmackhafter zu machen
  • Der Hund sollte auf warmen Untergrund liegen
  • Durchnässung und Unterkühlung vermeiden
  • Körperliche Beanspruchung sollte vermieden werden
  • Hausmittel wie Blasentees oder Cranberrys (hier den Tierarzt fragen um Überdosierung zu vermeiden)
  • Bedarfsgerechte Ernährung hilft die körpereigene Immunabwehr zu stärken und trägt zur Gesundheit zu

Wie vermeide ich eine Zystitis?

Du kannst deinen Hund nicht grundsätzlich vor einer Entzündung schützen, aber mit einigen Maßnahmen verringerst du das Risiko einer Erkrankung. Deswegen sollten Hunde mit kurzem Fell sich bei schlechtem Wetter weniger hinsetzen und bestenfalls einen Hundemantel tragen. Wenn dein Hund gerne im Wasser spielt, solltest du ihn danach immer trocken rubbeln. Dann kühlt er nicht aus und das Risiko einer Zystitis wird reduziert. Solange dein Hund optimal versorgt ist, bleibt seine Immunabwehr intakt. Deswegen sollte die Ernährung ausgewogen sein und auf die Bedürfnisse des Tieres abgestimmt sein.

Die Top 20 der beliebtesten Hundenamen

Beliebteste Hundenamen

Bei der Wahl des Hundenamens ist für die meisten Hundebesitzer besonders wichtig. Er soll auf Anhieb gefallen, zu dem Charakter des Hundes passen und auch praktisch für Kommandos sein. Viel schwören darauf, dass ein kurzer Name, der auf ein -i endet besonders praktisch ist. Andere legen viel Wert auf Einzigartigkeit und überlegen sich ausgefallen und witzigen Namen.

Die beliebtesten Hundenamen

Hier findest du die Top 20 der beliebtesten Hundenamen und zu welchen Hunden sie passen:

1. Balu

Bei dem Namen „Balu“ denken wir direkt an einen gemütlichen, freundlichen Hund. Ihn bringt nichts so schnell aus der Ruhe und sein Besitzer ist für sein absoluter Held!

2. Emma

Eine Hündin mit dem Namen „Emma“ ist ein richtiges Mädchen! Sie weiß oft genau, was sie möchte und was nicht. Dabei ist sie aber verspielt und schmust unglaublich gerne. Emmas wissen, wie sie jemanden um den Finger wickeln!

3. Bruno

Der Hundename „Bruno“ passt am besten zu den Scherzkeksen unter den Vierbeinern! Sie sind vorwitzig, haben den Schelm im Nacken sitzen und bringen dich unentwegt zum Schmunzeln.

4. Bella

Eine Hündin namens „Bella“ ist nur eine Schönheit, sondern benimmt sich auch wie eine kleine Lady. Anfangs ist sie vorsichtig und zurückhaltend, das ändert sich schnell: Der Hundename passt genauso zu frechen oder verspielten Hündinnen!

5. Sam

Sam – ein Seele von Hund! Die Rüden mit diesem Namen sind treuer Begleiter, die immer für eine Schmuseeinheit zu haben sind! Die Hunde lieben ihre Familie abgöttisch und wollen am liebsten überall dabei sein.

6. Amy

Amy ist eine mutige Hündin, die genau weiß, wie sie etwas bekommt. Dabei besticht sie mit ihrem Charme und sie ist ein Profi darin, die Herzen ihrer Besitzer zu erweichen!

7. Lucy

Der Name „Lucy“ passt zu Hündinnen, die richtige Wirbelwinde sind. Sie toben und spielen für ihr Leben gern und liebt es, die Welt jeden Tag neu zu entdecken!

8. Max

Ein Rüde namens „Max“ ist für alles zu haben: von besonderen Hundesportarten bis zu entspannten Gassirunden in den Wald. Hauptsache Max kann überall dabei sein. Er ist gehorsam und folgt dir auf Schritt und Tritt!

9. Nala

Nala kann Herzen im Sturm erobern! Ihr treuer, unschuldiger Blick macht alles wett: Auch wenn sie mal nicht sofort hört oder sich Schabernack überlegt.

10. Paula

Hündinnen mit dem Namen „Paula“ strotzen vor Neugier! Sie erkunden alles ganz genau, wobei auch manchmal das ein oder andere Kommando überhört wird. Sie ist offen, verspielt und lässt sich für Hundesport schnell begeistern.

11. Leo

Leo: Rüden, die bei jedem Abenteuer dabei sind. Sie haben einen starken Charakter und dazu ein großes Löwenherz. Oft wirken sie stolz und spielen nicht mit jedem Vierbeiner.

12. Lotte

Einer Lotte kannst du ohne Probleme ein kleines Baby anvertrauen. Sie liebt ihre Familie über alles und zeichnet sich durch Gehormsamkeit und viel Geduld aus. Dieser Hundename passt zum perfekten Familienhund!

13. Oskar

So ein Oskar hat es faustdick hinter den Ohren! Da musst du immer damit rechnen, dass er Blödsinn macht oder das ganze Haus auf den Kopf stellt.

14. Ronja

Ronja (Räubertochter): eine Hündin, die das Herz am rechten Fleck hat und jede Pfütze und alle Schlammlöcher inspiziert. Oft ist sie etwas vorwitzig, aber trotzdem verschmust.

15. Charly

Der Hundename „Charly“ beschreibt wohl am besten den vierbeinigen Freund aus der Kindheit. Ein Hund, dem man absolut vertrauen kann und herzensgut ist. Wenn es mal sein muss, unterstützt er die Kinder gerne bei dem ein oder anderen Streich 😉

16. Ben

Ein Rüde namens „Ben“: Ein cooler Zeitgenosse, den nichts aus der Ruhe bringt. Er ist absolut zuverlässig und ist dein ständiger Begleiter. Egal, ob du mit ihm in der Innenstadt unterwegs bist oder ihr in den Urlaub fahrt – Ben bleibt entspannt!

17. Jack

Die Hunde, die auf den Namen „Jack“ hören, sind oft etwas speziell. Mit ihrem ganz eigenen Kopf ziehen sie auch ganz alleine los und stellen deine Geduld oft auf die Probe. Trotz allem haben sie ein großes Herz und im Ernstfall kannst du immer auf ihn zählen!

18. Lilly

Die Hündin „Lilly“ folgt dir auf Schritt und Tritt – sie liebt die Nähe zu ihrer Familie und möchte immer und überall dabei sein. Sie fordert Kraul- und Kuscheleinheit jeden Abend ein und mit ihrem traurigen Blick schlüpft sie immer wieder unter die Bettdecke!

19. Joschi

Joschi ist ein kleiner Rüde, dessen Leben gleichermaßen aus Spielen und Kuscheln besteht. Jeder Ball, den er zu fassen bekommt, muss hin- und hergeworfen werden! Abends kuschelt er sich zu dir aufs Sofa und lässt sich genüsslich den Bauch kraulen.

20. Bonny

„Bonny“ wirkt manchmal wie eine verwöhnte Prinzessin – sie zeigt sich Fremden gegenüber zurückhaltend und beschäftigt sich lieber mit ihren Besitzern. Die Hündin weiß, was sie möchte und natürlich was nicht. Da wird das Kommando „Bei Fuß“ nicht immer ernst genommen 🙂

Zwingerhusten beim Hund

Zwingerhusten beim Hund

Die infektiöse Tracheobronchitis ist besser bekannt als Zwingerhusten. Es handelt sich hierbei um eine Hunderankheit, die durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. Diese Erkrankung wird durch Viren und Bakterien hervorgerufen und betrifft die oberen Atemwege sowie die Bronchien und die Luftröhre. Hunde, die durch Stress ein geschwächtes Immunsystem besitzen sind besonders anfällig.

Symptome der Krankheit

Die Inkubationszeit kann von wenigen Tagen bis zu einem Monat andauern. Danach zeigen sich erste Symptome, wie sehr starker Husten. Dieser starken Hustenreiz tritt in der Regel recht plötzlich auf und kann so stark sein, dass er zum Würgreiz führt. Schon leichter Druck auf die Luftröhre kann einen Hustenanfall auslösen. Das Allgemeinbefinden des Hundes ist nicht stark beeinträchtigt.

Trotzdem können neben dem Husten und den rasselnden Atemgeräuschen, noch Symptome wie Augenausfluss und Niesen auftreten. Oftmals leiden die Hunde an einer Mandelentzündung sowie Fieber und Schnupfen. In einigen Fällen weigern sich die Hunde sogar zu trinken, da der Rachen so verschleimt ist. Das Trinken führt zu weiteren Hustenreiz. Dies tritt besonders Nachts auf und die Hunde kommen kaum zur Ruhe. Findet keine Behandlung statt, kann es zur einer Lungenentzündung kommen. Der Husten ist nicht mehr trocken sondern enthält schleimigen Auswurf. In diesem Stadium ist der Hund wenig belastbar und leidet an Appetitlosigkeit.

Ursachen für Zwingerhusten

Es kann mehrere Ursachen geben, dass ein Hund an Zwingerhusten erkrankt. Neben Viren und Bakterien können folgende Bedingungen eine Erkrankung fördern:

  • mangelnde Hygiene
  • zu warme oder zu kalte Bedingungen
  • zu hohe Luftfeuchtigkeit
  • physischer und psychischer Stress
  • Mangelernährung
  • Wurmbefall

 

In der Regel infizieren sich die Hunde durch den Kontakt mit Viren erkrankter Hunde. Bakterien oder Pilze können durch die geschädigten Atemweg leicht eine Sekundär Infektion auslösen. In den seltensten Fällen tritt die bakterielle Infektion zuerst auf. Das Risiko für ein Infektion ist am größten an Orten an denen Hunde in engen Kontakt miteinander stehen. Das ist in Tierheimen oder Tierpensionen der Fall.

Behandlung und Therapie der Infektion

Beim Auftreten der ersten Symptome sollte man möglichst schnell einen Tierarzt aufsuchen. Je nach Notwendigkeit werden therapeutische Maßnahmen eingeleitet. Handelt es sich um eine bakterielle Infektion ist die Gabe eines Antibiotikums empfehlenswert. In manchen Fällen reicht die Behandlung mit einem Mittel gegen den Husten oder Fieber. Auf jeden Fall sollte der Hund keinen Belastungen ausgesetzt werden. Feuchte und kühle Luft können dazu beitragen, dass der Hustenreiz etwas gelindert wird. Im Regelfall klingt der Husten nach circa zwei Wochen ab. In dieser Zeit sollte man es vermeiden, dass der Hund Kontakt zu Artgenossen oder anderen Kleintieren hat. Diese könnten sich ansonsten anstecken.

Zur Vorbeugung gegen Zwingerhusten kann man seinen Hund Impfen lassen. Trotzdem besteht das Risiko einer Infektion, da unterschiedliche Erreger Zwingerhusten auslösen können. Wichtig ist ein gutes Allgemeinbefinden und ein gesundes Immunsystem um seinen Hund vor dieser Krankheit zu schützen. Gesunde Ernährung und viel Bewegung an der frischen Luft sind essentiell für ein gesundes Hundeleben.

„Der tut nichts, der will nur spielen“ – Die richtige Hundehaftpflicht

Hundehaftpflicht Versicherung
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Jeder Hundehalter ist davon überzeugt, dass sein Vierbeiner entweder super verträglich ist oder der Besitzer ihn in jeder Situation richtig einschätzen kann. Es kann jeden Tag zu Zwischenfällen kommen: Sei es beim Spaziergang, bei Bekannten oder im eigenen Zuhause. Da kann es schnell passieren, dass sich zwei Vierbeiner nicht verstehen und aneinander geraten. Oder zerstört der Hund die Möbel im Wohnzimmer der besten Freundin, während sie nichtsahnend in der Küche sitzen. Für solche Fälle sollte jeder Besitzer für seinen Hund eine Tierhalterhaftpflicht abschließen. Wenn der Hund versichert ist, sind derartige Schäden abgedeckt und du musst dir als Besitzer keine Sorgen mehr machen.

Haftpflichtversicherung Hund
Aus Spielen kann auch bei Hunden schnell Ernst werden. Für Schäden muss der Halter aufkommen.

Muss jeder Hundehalter seinen Hund versichern?

Die Pflicht einen Hund zu versichern regeln die Bundesländer selbstständig. Nicht jedes Bundesland hat eine generelle Versicherungspflicht; wir empfehlen dir, eine Tierhalterhaftpflicht abzuschließen. Falls der Hund einen Schaden verursacht und kein Versicherungsschutz vorliegt, haftest du als Halter lebenslang und sogar mit deinem gesamten Vermögen.

Wir erklären dir, in welchen Bundesländern welche Bestimmungen gelten:

  1. Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Thüringen: generelle Versicherungspflicht für alle Hunde
  2. Nordrhein-Westfalen: Versicherungspflicht für Tiere größer als 40 Zentimeter oder schwerer als 20 Kilogramm
  3. Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz: Pflicht zur Tierhalterhaftpflicht, wenn Auffälligkeit des Hundes vorliegt
  4. Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein: Hunde von der Rasseliste müssen versichert sein (Schleswig-Holstein hat die Liste 2016 abgeschafft)
  5. Mecklenburg-Vorpommern: keine Versicherungspflicht

Was muss in einer Tierhalterhaftpflichtversicherung enthalten sein?

Es gibt diverse Versicherungen mit unterschiedlichen Tarifen. Die Höhen die Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden unterscheiden sich beispielsweise. Desweiteren kann der Schutz von Hundewelpen oder die Übernahme von Mietsachschäden in den Leistungen enthalten sein. Die Tarife der Versicherungen unterscheiden sich grundlegend. Da ist es hilfreich Angebote zu vergleichen, um dir das beste Preis-Leistungsverhältnis zu sichern. Vergleiche nicht nur die Versicherungen, sondern auch die Tarife der jeweiligen Versicherung.

Neben den Leistungen und der Beitragshöhe ist der Service wichtig: Bei einem Schaden wünschst du dir direkte Hilfe von deinem Versicherer. Ist er gut erreichbar? Wie lange dauert üblicherweise die Abwicklung? Kläre diese Fragen mit dem Kundenservice, um die richtige Hundehaftpflicht zu finden!

Wie viel kostet eine Hundehaftpflicht?

Die Kosten für einen Hundehaftpflichtversicherung können stark variieren. Bei einem Basismodell liegt der Beitrag monatlich bei ca. 5 Euro. Die Versicherung übernimmt hierbei nicht alle Schäden und der Hundebesitzer muss eine Selbstbeteiligung übernehmen. Wenn du einen größeren Versicherungsschutz wählst, gibt es verschiedene Varianten. Bei einer Deckungssumme von 15 Mio. Euro liegen die Kosten für Classic-Variante bei circa 5,85 Euro pro Monat. Wenn du eine Deckungssumme von 50 Mio. Euro bevorzugst, ist eine Comfort-Variante am besten: diese kannst du bereits ab 6,70 Euro monatlich abschließen!

Finde jetzt die richtige Tierhalterhaftpflicht!

Bist du auf der Suche nach der passenden Hundehaftpflicht für dich und deinen Vierbeiner? Lass dich jetzt unverbindlich beraten und hole dir ein Angebot ein, das auf deine Wünsche abgestimmt ist!

Ab wann muss ich eine Haftpflichtversicherung für meinen Hund abschließen?

Hundehaftpflicht WelpeSobald er bei dir einzieht, ist eine Haftpflichtversicherung für den Hund empfehlenswert. In der Anfangszeit kann es zu Zwischenfällen kommen, weil du deinen Hund noch nicht gut kennst. Die Schäden können dann direkt von der Hundehaftpflicht übernommen werden.
Mach dir frühzeitig Gedanken über eine geeignete Hundehaftpflicht und lass dich von einer Versicherung beraten. Sie beantwortet dir alle Fragen und ihr findet gemeinsam den passenden Tarif für dich und deinen Hund.

Beachte: wenn du mehrere Hunde besitzt, ist die Versicherung ab dem zweiten Vierbeiner günstiger! Der Kundenservice deiner Versicherung hilft da weiter!

Wünschst du neben der Hundehaftpflicht zusätzlichen Schutz für deinen Hund? Neben einer Haftpflichtversicherung für Hunde gibt es ebenso Operationskosten– und Krankenversicherungen! Informiere dich bei dem Anbieter, welche Möglichkeiten und Tarife sie zusätzlich zur Hundehaftpflichtversicherung empfehlen!

Juckreiz beim Hund

Juckreiz beim Hund

Juckreiz beim Hund kann unterschiedlichste Ursachen haben. Einen unstillbaren Juckreiz hatte wohl jeder schon einmal. Deshalb können sich Hundebesitzer gut in ihren Vierbeiner hineinversetzen, wenn dieser sich unaufhörlich kratzt. Warum der Juckreiz den Hund quält ist nicht sofort ersichtlich. Schließlich kommen neben Flöhen und Milben auch schwerwiegende Erkrankungen als Ursache in Frage. Der Juckreiz ist nicht nur nervig, er bereitet auch diversen Bakterien und Krankheitserregern den Weg durch aufgekratzte Hautstellen.

Was kann Juckreiz bei Hunden verursachen?

  1. Milbenbefall
  2. Flohbefall
  3. Pilzbefall
  4. Futtermittelallergie
  5. Umweltallergie
  6. Zecken
    Unter den Zecken gibt es verschiedene Arten, manche von ihnen können Juckreiz auslösen.
  7. Hormonelle Störung
  8. Verletzungen
    durch Hundebisse, Insektenstiche oder Fremdkörper in der Haut
  9. Ernährungsbedingt
    z.B. Vitamin A-, Zink- oder Biotinmangel; Laktoseunverträglichkeit; Milbenbefall im Trockenfutter
  10. Umweltfaktoren
    z.B. Streusalz

Einige Ursachen lassen sich der betroffenen Region zuordnen:

  • Ohrmilben
  • Ohrenentzündung
  • Fremdkörper
  • Umweltallergie
  • Bindehautentzündung
  • Demodexmilbe
  • Allergie
  • Zeckenbiss
  • Parasiten
  • Verletzungen
  • Stress
  • Kontaktallergie
  • Fuchs-Räude
  • Streusalz
  • Tick
  • Interdigitalabszess
  • Analdrüsenentzündung
  • Würmer
  • Nahrungsmittelunverträglichkeit
  • Futtermittelallergie
  • trockene Haut
  • Milben
  • Dreck

Was kann ich gegen Juckreiz beim Hund tun?

Wenn aufgrund des Juckreizes der Verdacht auf parasitären Befall besteht oder eine schwerwiegende Erkrankung vermutet wird, sollte umgehend der Tierarzt aufgesucht werden.

Andernfalls können Herrchen und Frauchen durchaus versuchen den Juckreiz selbst mit Hausmitteln behandeln. Dem Futter können Omega-3-Fettsäuren in Form von Fischölkapseln beigefügt werden. Dadurch gewinnt die Haut an Feuchtigkeit und Nährstoffmängel lassen sich regulieren. Eine ähnliche Wirkung wird seit Jahrhunderten durch die Gabe von Bierhefe erzielt, die den Juckreiz auf natürliche Weise stillt.

Übermäßiger Kontakt mit Wasser und häufiges Baden sollten vermieden werden. Daraufhin gerät das natürliche Hautgleichgewicht des Hundes aus der Balance. Wenn ein Bad unvermeidbar ist, benutzt du ein geeignetes Shampoo, das extra für Hunde ist. Ein Hundeshampoo ist im Vergleich zu den herkömmlichen für uns Menschen sehr viel sanfter.

Nimmt das Kratzen ein unnatürliches Ausmaß an, kann es helfen dem Hund Kleidungsstücke überzuziehen, um die Haut zu schonen. Diese wirken ähnlich wie ein Kopftrichter, die Hunde häufig nach einer Operation tragen.

Anwendungen mit Cortisonsalbe oder Spritzen können den Juckreiz ebenfalls lindern, werden aber vom Tierarzt durchgeführt. Zudem gibt es weitere Salben und Bäder, die den Juckreiz stillen sollen. Allerdings ist es ratsam, Rücksprache mit deinem Tierarzt zu halten. Er kann dir geeignete Mittel empfehlen und Hinweise zur Anwendung geben.

Milbenbefall

Milben beim Hund

Milben lassen sich überall finden. Sie gehören zu den Spinnentieren und bereiten dem Hund keine Probleme, sofern ihr Vorkommen im Normalbereich bleibt. Leider kann der Milbenbefall auch so stark ansteigen, dass der Hund Krankheitssymptome aufweist. Ein krankhafter Milbenbefall lässt sich vor Allem an juckenden und aufgekratzen Hautstellen erkennen. Verschiedene Milbenarten wirken jedoch auch unterschiedlich auf den Organismus des Hundes ein.

Welche Milbenarten gibt es?

Herbstgrasmilbe

Der Name der Herbstgrasmilbe (auch Neotrombicula autumnalis) verrät schon einiges über die hartnäckigen Biester. Sie halten sich vor Allem im Gras auf und kommen vermehrt im Nachsommer vor. Die rot-orangen Plagegeister nisten sich an den Pfoten, insbesondere zwischen den Zehen der Hunde ein. Außerdem siedeln sie sich an den Beinen, dem Bauch, den Lefzen, dem Nasenrücken und den Ohren an. Der Speichel dieser Milben wirkt wie ein Allergen, weshalb bei dem Hund starker Juckreiz ausgelöst wird. Bei empfindlichen Hunden können daraufhin dicke Hautquaddeln, Lefzenödeme, zugeschwollene Augen und geschwürartige Veränderungen auftreten. Auch wenn die Parasiten abgetötet sind, kann der Juckreiz anhalten. Dadurch sind die offenen Hautstellen anfällig für Folgeinfektionen. Die Herbstgrasmilbe ist auch unter dem Namen Grasmilbe, Herbstmilbe oder Herbstlaus bekannt.

Ohrmilben beim HundOhrmilben

Ohrmilben sind die Milbenart, die am schnellsten übertragen wird. Jedoch siedeln sie sich hauptsächlich bei Welpen und jüngeren Hunden an. Ein befallenes Tier überträgt die Ohrmilbe, auch Otodectes cynotis genannt. Die lästigen Parasiten im Ohr führen zu einer prägnanten Entzündung. Der Vierbeiner hat Schmerzen und der Körper des befallenen Tiers reagiert mit der Absonderung eines bräunlichen, bröckeligen Sekrets. Teilweise lassen sich die Ohrmilben sogar mit bloßem Auge erkennen.

Haarbalgmilben

Haarbalgmilben, auch Demodexmilben gehören zu der normalen Hautflora eines Hundes und sind in der Regel nicht schädlich. Kommen zu viele dieser Parasiten vor, spricht man von einer Demodikose. Demodikose tritt vor Allem bei Hunden im jugendlichen Alter auf. Bei einer Erkrankung verliert der Hund Fell und es entstehen kahle Stellen im Haarkleid. In der Regel betrifft dies den Kopf und Hals, aber auch der Rumpf und die Gliedmaßen können betroffen sein. In den meisten Fällen klingen die Symptome eigenständig ab, bei langhaarigen Hunden wird dieser Milbenbefall unter Umständen sogar übersehen.

Allerdings sind Hunde, die unter einem Gendefekt leiden,weitaus schlimmer betroffen. Diese Hunde besitzen keine natürliche Immunabwehr gegen die Milbenart. Die Hunde sind bis zum 18. Lebensmonat ständig von kahlen Stellen und Sekundärinfektionen geplagt. Unter Umständen kann eine Blutvergiftung durch Bakterien zum Tod des Hundes führen.

Raubmilben

Raubmilben befallen neben Hunden auch Katzen und Kaninchen. Diese Parasiten werden durch den Kontakt mit einem infizierten Tier übertragen, überleben aber auch noch mindestens 20 Tage in der Umgebung. Die Tierchen leben auf der Hautoberfläche und saugen Gewebsflüssigkeit. Die weibliche Raubmilben legen ihre Eier auf dem Wirt ab. Die Larven entwickeln sich auf dem Hund und durchlaufen innerhalb von 5-6 Wochen die Entwicklung zum adulten Tier.

Grabmilbe

Grabmilben sind für Räude bei Hunden verantwortlich. Sie werden ebenfalls von einem Wirt zum Anderen übertragen, ein direkter Fellkontakt ist dabei nicht nötig. Grabmilben sorgen für einen unstillbaren Juckreiz, der für die lieben Vierbeiner kaum erträglich ist. Der Befall der Grabmilben beginnt meistens am Kopf, kann sich aber schnell weiter ausbreiten. Der starke Juckreiz wird zum Einen durch die weiblichen Grabmilben ausgelöst, die ihre Eier unter die Hundehaut legt. Zum Anderen sind Speichel und Kot des lästigen Parasiten verantwortlich. Im Verlauf der Erkrankung bilden sich zunehmend Pusteln und Quaddeln. Es kann soweit kommen, dass die Haut verhornt. Aufgrund einer erhöhten Fettproduktion kann es außerdem zu einem unangenehmen Geruch kommen. Diese Art von Milbenbefall muss zwingend durch einen Tierarzt untersucht werden. Ohne Behandlung wird der arme Vierbeiner sich bis in den Tod quälen.

Wie werden Milben beim Hund behandelt?

Wie auch bei der Symptomatik entscheidet die Art des Milbenbefalls über die Behandlung. Bei Bedenken sollte immer der Tierarzt aufgesucht und um Rat gebeten werden.

Herbstgrasmilben werden in der Regel vom Immunsystem des Hundes bekämpft und klingen nach kurzer Zeit wieder ab. Besitzer eines empfindlichen Hundes können auf Präparate aus der Drogerie, der Apotheke oder des Tierarztes zurückgreifen, um dem parasitären Befall zu bekämpfen.

Ohrmilben sind Sache des Tierarztes. Ohrmilben und sekundäre Entzündungen müssen tierärztlich untersucht und behandelt werden. Nach einer gründlichen Ohrenreinigung werden die Plagegeister abgetötet. Dazu wird eine Substanz in den Gehörgang gegeben, die aus Antibiotikum, Akarizid (Pestizid oder Biozid zur Bekämpfung von Milben) und häufig auch aus Cortison besteht. Damit die Milben und alle ihre möglichen Nachkommen abgetötet werden, muss die Emulsion ungefähr 3 Wochen regelmäßig angewendet werden.

Haarbalgmilben führen häufig zu einer Demodekiose, tritt diese nur lokal auf, klingt sie meistens von selbst wieder ab. Zur unterstützenden Behandlung können Akarizide auf die betroffene Hautstelle aufgetragen werden. Tritt die Demodekiose nicht mehr nur lokal auf, ist eine Antibiotikatherapie unerlässlich, um Sekundarinfektionen zu vermeiden. Wenn der gesamte Hundekörper befallen ist sollte ausgemacht werden, weshalb das Immunsystem des Hundes so geschwächt ist, dass eine Demodekiose ausbrechen konnte. Sind Welpen von der fiesen Krankheit betroffen, muss auch das Muttertier behandelt werden, selbst wenn es keine Symptome zeigt. Danach sollten Maßnahmen zur allgemeinen Stärkung des Hundes vorgenommen werden (Entwurmung, Haltungsbedingungen optimieren).

Raubmilben lassen sich am besten mit Akariziden behandeln. Neben dem Hund sollten auch Halsband, Bett und Spielzeug gründlich gereinigt werden. Um einen erneuten Befall zu vermeiden empfiehlt es sich die Quelle der Plagegeister zu eliminieren.

Grabmilben werden ebenfalls mit Akariziden behandelt. Da diese Milbenart hoch ansteckend ist und auch außerhalb eines Wirttiers überleben kann, muss sowohl der Hund, als auch seine Umgebung und andere Kontakttiere konsequent behandelt werden. Die Behandlung erfolgt dabei über einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen, damit die Milben in allen Lebensphasen abgetötet werden. Vierbeiner mit langen und/oder dickem Fell müssen vor der Behandlung sogar geschoren werden, ansonsten können die unter der Haut liegenden Parasiten nicht abgetötet werden.

Wie kann ich Milbenbefall beim Hund vorbeugen?

Das A und O der Vorbeugung ist die gesunde und ausgewogene Ernährung des Hundes und eine artgerechte Haltung. Je schwächer das Immunsystem, des Hundes, desto anfälliger ist der liebe Vierbeiner für Parasiten. Um das Immunsystem zusätzlich zu stärken, können Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren zugefüttert werden. Wichtig hierbei ist immer die Dosis! Eine medikamentöse Vorbeugung gegen Parasitem empfiehlt sich nicht. Damit der Hund sich nicht mit Milben ansteckt sollte der Kontakt mit streunenden Tieren möglichst vermieden werden.

Für den Schutz vor Grasmilben gibt es Mittel zum Auftragen. Auch regelmäßige Fellpflege kann den Milbenhaushalt in Schach halten.

Ein gesunder Hund ist ein glücklicher Hund.

OCD beim Hund

OCD beim Hund

OCD bedeutet Osteochondrosis dissecans und beschreibt eine gestörte Entwicklung des Hundeskeletts. Genauer gesagt sind die Knorpelbildung und das Knochenwachstum bei dem Hund gestört. Knorpel haben keine eigene Blutversorgung und sind deswegen auf Nährstoffe aus umliegenden Gewebearten angewiesen. OCD verhindert, dass der Knorpel sich zu Knochen entwickelt. Dadurch bleibt das Skelett weich und instabil. Unterversorgte Knorpelteile können sogar absterben. Von abgestoßenen Knorpelteilen können außerdem so genannte „Gelenkmäuse“ absplittern. Diese schwimmen im Gelenk und verursachen schmerzhafte Entzündungen.

Welche Symptome treten bei OCD auf?

Wie die meisten Erkrankungen bringt auch die OCD verschiedene Symptome mit sich. Im Allgemeinen laufen Hunde mit Osteochondrosis dissecans lahm. Außerdem ist es möglich, dass der Hund weniger Lust auf Bewegung hat, sich zurück zieht und er angeschwollene Gelenke hat. Eine Diagnose stellt der Tierarzt mithilfe einer Röntgenuntersuchung. Die meisten Symptome sind bereits im 4. bis 7. Lebensmonat des Hundes sichtbar. Häufig betroffen sind Ellenbogen-, Schulter-, Sprung- und Kniegelenk.

OCD beim HundWelche Rassen sind besonders anfällig für OCD?

Wie die meisten Erkrankungen lässt sich auch die Osteochondrosis dissecans bestimmten Hunderassen zuweisen:

  • Deutsche Dogge
  • Deutscher Schäferhund
  • Belgischer Schäferhund
  • Neufundländer
  • Rottweiler
  • Deutscher Boxer
  • Labrador Retriever
  • Golden Retriever

Auch andere Hunderassen können an OCD erkranken, was jedoch deutlich seltener vorkommt.

Was sind die Ursachen von OCD und wie kann ich die Krankheit vorbeugen?

Zum Einen ist Osteochondrosis dissecans erblich bedingt, zum Anderen wird OCD durch die Ernährung des Hundes beeinflusst. Beinhaltet die Ernährung eines Welpen zu viel Energie, wächst er schneller und seine Gelenke werden stärker belastet. Vitamine und Mineralien sind wichtig für Mensch und Hund, dennoch sind auch zu viel Kalzium, Phosphor und Vitamin D negative Einflussfaktoren beim Wachstum. Diese Stoffe führen zusätzlich zu einer beschleunigten Knorpelreifung und können eine OCD begünstigen.

Um Osteochondrosis dissecans vorzubeugen sollten Hundehalter vor Allem auf eine ausgeglichene, dem Alter und der Fitness des Hundes angepasste, Ernährung achten. Zusätzlich kann eine Überbelastung der Gelenke eine OCD beeinflussen. Besonders im Wachstum sind Gelenke und Knorpel der Tiere empfindlich. Hundebesitzer sollten das Spielverhalten ihrer kleinen Vierbeiner in den ersten 12 Lebensmonaten im Auge behalten, denn eine Überbelastung kann schwerwiegende Folgen haben.

Wie wird OCD behandelt?

Osteochondrosis dissecans wird je nach Schwere der Erkrankung behandelt. Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit eine Operation durchzuführen oder eine konservative Therapie. Grundsätzlich entscheidet der Tierarzt, welche Therapie angemessen ist. Dabei werden Einflussfaktoren, wie Alter und Gewicht des erkrankten Tieres einbezogen.

Bei weniger starken Beschwerden ist eine konservative Therapie empfehlenswert. Dabei wird darauf geachtet, dass der Hund weniger Mineralien zugeführt bekommt. Außerdem wird der betroffene Bereich für ca. drei Monate ruhig gestellt. Die Ruhigstellung soll dafür sorgen, dass Risse ausheilen. Unterstützend kann der Tierarzt eine Hundephysiotherapie verschreiben. Von Schmerzmitteln ist in diesem Fall eher abzuraten. Werden die Schmerzen durch Schmerzmittel unterdrückt, verspürt der Hund einen größeren Bewegungsdrang, was die Ruhigstellung behindert.

Tipp: Vorsicht ist besser als Nachsicht

Ist die Osteochondrosis dissecans bereits stark fortgeschritten, wählt der Tierarzt höchstwahrscheinlich eine Operation. Bei der OCD-Operation entfernt der Chirurg „Knorpelmäuse“ und glättet Risse manuell. Auch nach einer Operation muss der Hund sich ca. drei Monate mit einer eingeschränkten Bewegung arrangieren. Beide Therapien sind keine Garantie zur Heilung, weshalb Hundebesitzern vorsorglich auf die Ernährung und Bewegung des Hundes achten müssen.

Patellaluxation

Patellaluxation

Die Patella ist die Kniescheibe des Hundes. Bei einer Patellaluxation gerät die Kniescheibe aus der Führungsrinne des Oberschenkels und liegt außerhalb ihres Funktionsbereichs. Dadurch kann die Gelenkkapsel einreißen und der gesamte Mechanismus des Gelenks wird gestört, was dem Hund starke Schmerzen bereitet. Die Kniescheibe des Hundes wirkt als Verstärkung der Sehnen. Sobald dein Hund an einer Luxation der Patella leidet, äußert sich dies im Gangbild. Er entlastet dabei das betroffene Hinterbein und ist schmerzempfindlich. Entgegen vieler anderer Erkrankungen beim Hund, tritt dieses Kniescheibenproblem meistens im ersten Lebensjahr auf. Schließlich sind bei jungen Hunden sowohl die Muskulatur als auch die Sehnen nicht endgültig ausgebildet. Aufgrund des hohen Bewegungsdrangs bei Junghunden steigt das Risiko einer Patellaluxation.

Hund PatellaluxationWelche Hunderassen leiden besonders häufig an einer Patellaluxation?

Von der Erkrankung des Bewegungsapparates sind eher kleinere Hunde betroffen. Meist ist sie erblich bedingt. Als Ursache wird aber auch die sogenannte Miniaturisierung vermutet, woraufhin ursprünglich größere Rassen immer kleiner werden. Dennoch können auch größere Rassen von einer Patellaluxation betroffen sein. Bei größeren Hunden „rutscht“ die Kniescheibe tendenziell nach außen, während sie sich bei kleineren nach innen ausrenkt. Besonders anfällig sind Chihuahuas, Spitze, Pudel, Yorkshire Terrier und andere Kleinhunderassen. Aber auch Appenzeller Sennenhunde oder Flat Coated Retriever leiden zunehmend an der Erkrankung.

Was sind die Symptome der Patellaluxation und was muss ich dann tun?

Sobald die Kniescheibe aus der Führungsrinne heraus springt, zeigt der Hund den typisch hüpfenden Gang. Zeitweise belastet er dabei das betroffene Hinterbeine nicht. Sobald der Vierbeiner ein Bein während des Spazierganges komplett entlastet, solltest du mit dem Hund einen Tierarzt aufsuchen, da die Patellaluxation zusätzlich einen Kreuzbandriss und Arthrose auslösen kann.

Wie muss ich eine Patellaluxation behandeln?

Eine Patellaluxation wird an ihrer Schwere in vier Stufen eingeteilt:

  • Grad 1: In diesem Fall springt die Kniescheibe zurück in die Normalposition und verursacht kaum Gehprobleme.
  • Grad 2 und 3: Die Kniescheibe springt häufiger aus der Rinne und den Hunden fällt es schwer das Bein zu belasten.
  • Grad 4: In diesem Fall kann die Kniescheibe nicht mehr in die Ausgangsposition zurück rutschen. Dennoch bleibt die Patellaluxation manchmal unentdeckt, weil Hunde über Monate oder sogar Jahre stabil gehen. Nach einer so langen Zeit entsteht unbemerkt eine Arthrose.

Wenn der Hund an einer Patellaluxation des ersten oder zweiten Grades leidet, könnt ihr mit Physiotherapie die Kniescheibe des Vierbeiner stabilisieren.

Bei den Graden 2 bis 4 empfehlen Tierärzte durchaus eine Operation. In dem Eingriff wird die Kniescheibe wieder passend zur Oberschenkelrille gesetzt. Zusätzlich wird die Rinne vertieft, sodass die Kniescheibe weniger leicht herausspringen kann. Diese Operation wird standardisiert durchgeführt und die Prognosen sind sehr gut.

Insofern eine Patellaluxation zu spät erkannt wird oder die Knorpel stark beschädigt sind, kann ein erfahrener Tierarzt auch eine Halbprothese einsetzen. Diese dient als Ersatz für die ursprüngliche Oberschenkelrille. Allerdings ist eine derartigen Operation teuer, jedoch haben die Vierbeiner gute Prognosen.

Kann ich einer Patellaluxation vorbeugen?

Leider nein, bisher wurden keine Faktoren ausfindig gemacht, die eine Patellaluxation verhindern können. Mit einem gezielten Werden die Muskeln gezielt trainiert, kann dies dem Hund zwar Stabilität geben, wirkt aber nicht auf Dauer.

Mit Hunden, die an Patellaluxation erkrankt sind, sind nicht als Zuchthunde geeignet. Achte deswegen bei der Suche eines Welpens auf eine Zucht, die ausschließlich gesunde Tiere einsetzt.

Bei den Shelties kommt der springende Gang übrigens häufig von einer Sehne, die über das Fersenbein hüpft und hat nichts mit einer Patellaluxation zu tun.

Bandscheibenvorfall beim Hund

Bandscheibenvorfall Hund

Ein Bandscheibenvorfall ist für einen Hund ebenso schmerzhaft, wie für uns Menschen. Die Bandscheiben stützt die Wirbelsäule und helfen ihr dabei beweglich zu bleiben. Bei einem Diskusprolaps, so heißt der Bandscheibenvorfall in der Fachsprache, drückt die Bandscheibe auf das Rückenmark. Der Bandscheibenvorfall löst starke Schmerzen aus und eine Behandlung ist unabdingbar.

Wie erkenne ich einen Bandscheibenvorfall beim Hund?

Beim Spielen auf der Wiese zuck der Hund plötzlich zusammen, er jault vor Schmerz und kann oder will sich nicht mehr bewegen. Der Gang des betroffenen Vierbeiners wird wackelig und es kann zu Lähmungserscheinungen kommen. Ein gekrümmter Rücken und ein gesenkter Kopf sind besondere Warnsignale für einen Bandscheibenvorfall. Allgemein sollten Hundebesitzer immer auf ihre Vierbeiner achten, bei Veränderungen reagieren und vorsichtshalber den Tierarzt aufsuchen.

Wie verläuft der Bandscheibenvorfall beim Hund?

Grundsätzlich gibt es verschiedene Stadien beim Bandscheibenvorfall, in denen der Hund unterschiedlich stark eingeschränkt ist und leidet.

Grad 1: Es kann sein, dass der Hund sich weniger gerne bewegt. Der Rücken wirkt „aufgezogen“, insbesondere nach dem Kotabgang. Der Hund ist empfindlich bei Berührungen an der Wirbelsäule. Durch die Schmerzen, die der betroffene Vierbeiner hat, ist seine Wirbelsäule verhärtet.

Grad 2: Die Bewegungsabläufe des Hundes haben sich verändert. Seine Bewegungen können sowohl steif, als auch instabil sein. Auch im Stehen lässt sich eine veränderte Haltung beobachten und der Hund legt sich nach kurzer Zeit hin.

Grad 3: Der Hund weist eine Muskelschwäche auf. Teilweise gelingt es den Hunden nicht mehr ihre Pfoten in die normale Position zu bringen. Das ist auch für Tierärzte ein klares Anzeichen, dass der Vierbeiner sich im Grad 3 des Bandscheibenvorfalls befindet.

Grad 4: Beim Hund treten Lähmungserscheinungen auf. Je nach dem, ob sich der Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule oder an den Lendenwirbel befindet, können Hinter- und Vorderbeine betroffen sein. Der betroffene Hund kann nicht mehr aufstehen. Die zunehmende Lähmung führt dazu, dass er Kot und Urin nicht mehr halten kann.

Grad 5: In diesem Stadium hat der Hund keine Schmerzen mehr. Er kann sich aber allenfalls „robbend“ fortbewegen.

Welche Rassen sind besonders häufig von einem Bandscheibenvorfall betroffen?

Eine Bandscheibenvorfall kann leider alle Rassen betreffen. Wie auch bei anderen Erkrankungen im Tierreich kommen auch Bandscheibenvorfälle bei bestimmten Hunderassen häufiger vor. Besonders Dackel sind für ihre Anfälligkeit für Diskusprolaps bekannt, aber auch ähnliche Rassen mit langem Rücken und kurzen Beinen sind häufig betroffen, der Basset beispielsweise. Im Allgemeinen sind die kurzbeinigen Hunde häufiger betroffen als andere: Pekinesen, Spaniel und Zwergrassen zum Beispiel. Trotzdem bleiben die größeren Hunde nicht verschont, insbesondere größere Rassen mit „abfallendem Rücken“ wie der Deutsche Schäferhund haben ein erhöhtes Risiko einen Bandscheibenvorfall zu erleiden. Hundebesitzer der genannten Rassen, aber auch von Mixen dieser Arten, sollten ihre Vierbeiner besonders gut im Auge behalten.

Wie kann der Bandscheibenvorfall beim Hund behandelt werden?

Naturmedizin

Beim Bandscheibenvorfall können Grünlipp, Teufelskralle, Weihrauch, Nux Vomica, Bryonia, Arnica und Rhus toxicodendron helfen. Grünlippmuscheln beispielsweise können dem Hund in Pulver- oder Tablettenform verabreicht werden. Die Versorgung mit diesem Naturheilmittel muss allerdings eine Zeit lang erfolgen, ehe sich eine Verbesserung zeigt. Auch die Teufelskralle lässt sich innerlich, aber auch äußerlich anwenden. All diese pflanzlichen Arzneimitteln haben erwiesenermaßen eine positive Wirkung auf Gelenke und Knochen, sie können dem Hund helfen.

Bewegungstherapie

Eine gestärkte Muskulatur kann vor einem Bandscheibenvorfall schützen. Hundephysiotherapie kann dem Hund vorbeugend und nach einer Operation helfen. Im Bereich der Hundephysiotherapie hat sich besonders die Unterwassertherapie als hilfreich erwiesen. Bei der Unterwassertherapie werden die Gelenke des Hundes weniger stark belastet und die Muskulatur kann schonend aufgebaut werden.

Orthopädisches Hundebett

Orthopädische Hundebetten verhindern die Unterkühlung der Muskeln, die Polsterung der speziellen Betten passt sich dem Hundekörper an und schont die Gelenke. Die Anschaffung eines orthopädischen Hundebettes lohnt sich in jedem Fall und kann sowohl vorbeugend, als auch bei bestehender Erkrankung eine gute Lösung sein.

Stützendes Hundegeschirr

Hundephysiotherapeuten und Tierärzte können ein individuelles Geschirr anfertigen lassen, welches den Hund unterstützt. Treppensteigen lässt sich beispielsweise nicht immer verhindern. Ein stützendes Geschirr entlastet den Hund bei solchen Hindernissen.

Operation

Um dem Hund ein würdiges Weiterleben zu ermöglichen, ist mitunter ein operativer Eingriff notwendig. Liegt eine Verengung der Wirbelkörper vor, so werden diese angeschnitten, damit das Rückenmark mehr Platz hat. Unter Umständen kann es auch nötig sein, Wirbelglieder durch Nägel zu fixieren. Wie beim Menschen auch, ist dies der Fall, wenn sich mehrere Wirbelglieder versteifen, was zu einer Instabilität der Wirbelsäule führt.

Wie kann ich einem Bandscheibenvorfall bei meinem Hund vorbeugen?

Leider ist auch der Diskusprolaps grundsätzlich erblich bedingt. Wer seinen lieben Vierbeiner vor einem Bandscheibenvorfall bewahren will, sollte bereits früh Maßnahmen zur Prophylaxe ergreifen. Die Beachtung der folgenden Punkte minimiert die Wahrscheinlichkeit für einen Bandscheibenvorfall beim Hund:

  • regelmäßige Bewegung
  • Sprünge über Treppen oder in die Höhe nicht forcieren
  • Vermeidung von Übergewicht
  • ein zugfreier Liegeplatz
  • eine rückengerechte Unterlage

Diese vergleichsweise einfachen Maßnahmen sind gut umsetzbar und machen das Leben des Hundes länger und lebenswerter.

Erkrankungen des Bewegungsapparates

Hier findest du die häufigsten Erkrankungen des Bewegungsapparates beim Hund. Wir erklären dir, welche Symptome typisch sind, worin die Ursache der Krankheiten liegen und wie sie behandelt wird.

Einige Erkrankungen des Bewegungsapparates sind durch eine genetische Vorbelastung begünstigt. So steigt das Risiko bei Welpen, dessen Eltern selbst an eine der Krankheiten leiden. Wenn du einen Welpen von einem seriösen Züchter kaufst, solltest du beachten, dass die Elterntiere auf die Erbkrankheiten getestet wurden.

Erkrankungen der Gelenke (HD/ED und Arthrose)

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Patellaluxation

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