Welpenerziehung weißer Hund

Was gehört zu einem glücklichen Hundeleben? Es hängt nicht nur von einer guter Ernährung und ausreichend Beschäftigung ab. Vielmehr tragen artgerechtes Umfeld und die passende Erziehung zum Welpenglück bei. Aber was zählt alles zur Welpenerziehung? Wodurch zeichnet sich eine gute Bindung zwischen Mensch und Hund aus? Und wie baue ich die überhaupt auf? Fragen über Fragen, auf die du jetzt Antworten bekommst!

Grundsätzliches zur Erziehung eines Hundes

Die wichtigste Grundlage für die Erziehung und eine gute Beziehung zwischen Welpe und Besitzer ist Gewaltfreiheit. Das Tier muss dem Menschen komplett vertrauen können. Erst wenn eine gute Bindung besteht, ist eine offene und klare Kommunikation möglich. Deswegen solltest du deinen Welpen weder schlagen, treten, schütteln noch würgen. Trotz allem musst du konsequent deine Regeln durchsetzen und mit Ruhe darauf beharren, bis der Hund dich versteht und den Befehl ausführt.

Individuelle Welpenerziehung – Angepasstes Training für dich und deinen Vierbeiner

schlafender Hund WelpenerziehungIn der Hundeerziehung gibt es keine pauschale Vorgehensweise. Das Training muss angepasst werden: einerseits an das Wesen deines Hundes sowie an die typische Kommunikation zwischen Hunden. Welpen können sich nur kurz konzentrieren und brauchen mehr Pausen als erwachsene Hunde.
Weiterhin haben Hunde unterschiedliche Charaktereigenschaften, an denen ebenso unterschiedliche Bedürfnisse geknüpft sind. Die musst du in der Hundeerziehung berücksichtigen. Ist dein Hund schüchtern und zeigt unsicheres Verhalten? Dann legst du besonders viel Wert auf Ruhe und Geduld.

Um bestens mit deinem Welpen kommunizieren zu können, musst du die „Sprache der Hunde“ verstehen und dir aneignen. Hunde verständigen sich hauptsächlich mit Körpersprache, die du erlernen solltest. Das bedeutet keinesfalls, dass du selbst die Lefzen hochziehst! Es gibt jedoch Signale, die du übertragen kannst. Hier ist es genauso wichtig die Intensität an das Wesen des Welpens anzugleichen: ein selbstbewusster Welpe verträgt mal einen Rempler, wobei ein schüchterner Hund mit Drohfixieren bereits eingeschüchtert wird.

Ab wann muss ich mit der Welpenerziehung beginnen?

Auch wenn der kleine Hunde gerade erst eingezogen ist, kannst du bereits mit der Erziehung beginnen. Besonders die Grundregeln müssen von Anfang an trainiert werden. Falls du Tabuzonen in eurem Zuhause einrichtest, muss der Hund diese von Tag 1 kennen. Warum sollte der Welpe die ersten Wochen mit ins Bad dürfen und dann auf einmal nicht mehr? Das verstehen weder Zwei- noch Vierbeiner!

Am Anfang kannst du dich ruhig auf die Grundlagen der Welpenerziehung konzentrieren: Stubenreinheit, Leinenführigkeit und das Kommando „Nein“. In der Regel sind Welpen oder Hunde aus dem Tierheim nicht stubenrein. Das lernt ein Hund relativ schnell, allerdings ist es wichtig, direkt zu Beginn an der Stubenreinheit zu arbeiten.

Manche Hunde zeigen Futteraggressionen, die in jedem Fall unterbunden werden sollten. Übe mit dem Welpen, dass du sein Futter einteilst und es ihm jederzeit wegnehmen kannst. Das ist wichtig, falls er beim Spazieren gehen Nahrung aufnimmt, die nicht für ihn bestimmt sind.
Wenn der Welpe knurrt, sobald du dich dem Napf näherst, darfst du keinesfalls die Hand wegziehen. Daduch lernt der Hund, dass er mit aggressivem Verhalten sein Ziel erreicht. Maßregel ihn kurz und nimm ihm trotzdem das Futter weg. Zeigt sich der Welpe verständnisvoll, lobst du ihn und stellst den Napf wieder hin. Wiederhole das Prozedere bis er es verstanden hat. Mit der Zeit wird der Hund lernen, was „Sitz„, „Bleib“ oder „Stop“ bedeutet.

Muss ich mit meinem Welpen unbedingt in die Hundeschule?

Kein Hundebesitzer hat die Pflicht, eine Hundeschule zu besuchen. Es gibt viele Personen, die viel Erfahrung mit Hunden haben und sich die Erziehung selbst zutrauen. Allerdings zählt für Welpen in der Hundeschule nicht nur das Lernen von Kommandos, sondern viel wichtiger ist die Sozialisierung mit anderen Hunden. Viele Hundeschulen bieten Welpengruppen an, bei denen die jungen Hunde gemeinsam spielen und gleichzeitig Sozialverhalten lernen. Der Kontakt zu anderen Welpen stärkt das Wesen des Hundes und er lernt das natürliche Verhalten unter Artgenossen kennen. Auch für den Menschen ist es gut zu beobachten, wie sich der eigene Hund in einer Gruppe verhält. Zeigt der Hund dominantes Verhalten oder ordnet er sich direkt anderen Welpen unter? Solche Erfahrungen unterstützen dich im Training mit dem Welpen!

Welpen spielen miteinander

Bei dem Training mit einem erfahrenen Hundetrainer bekommst du zudem noch wichtige Tipps, wie du richtig mit deinem Hund umgehen musst. Er kann Mensch und Welpen gut einschätzen und hilft dir deinen Hund zu erziehen.

Was gehört ebenfalls zur richtigen Welpenerziehung?

Damit der Alltag zwischen dir und deinem Hund gut funktioniert, solltest du ebenso das Alleinebleiben üben. Schließlich muss jeder Hundebesitzer zum Arzt oder Einkaufen. Dabei zählt ebenfalls, dass du euch viel Zeit gibst. Weiterhin sind „Tischmanieren“ beim Hund ratsam: Penetrantes Betteln kann beispielsweise in Restaurants oder bei Besuch von Freunden störend sein.

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